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            <title>VCP Bundesversammlung 2026: Anträge</title>
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                <title>VCP Bundesversammlung 2026: Anträge</title>
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                        <title>A5: Förderung von VCP Gliederungen</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung VCP Baden (dort beschlossen am: 08.03.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung beauftragt den Bundesvorstand, bis zur Bundesversammlung 2027 ein Konzept zu erarbeiten, dass eine gezielte finanzielle Förderung von VCP-Gliederungen durch Nicht-Mitglieder ermöglicht.<br>
Dieses Konzept beinhaltet insbesondere die folgenden Aspekte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde haben keine Mitgliedsrechte und dürfen keine Aufgaben in den Gliederungen des VCP übernehmen, wenn sie nicht gleichzeitig Mitglieder im VCP sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde können selbst entscheiden welcher Gliederung des VCP ihre Förderung zukommt.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In letzter Zeit haben Stämme Ressourcen verloren, auf die die Stämme über lange Zeit unentgeltlich zurückgreifen konnten. Dies sind insbesondere Gemeindehäuser der evangelischen Kirche, daneben sind aber auch ev. Jugendbildungsstätten geschlossen worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die öffentliche Hand (Städte, Kreise und die Länder) haben zwar teilweise nach Corona die Tagessätze der Zuschüsse für Maßnahmen erhöht, aber die Zuschüsse für Material wurden heruntergefahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stämme sind die wichtigste Ebene der VCP Arbeit. Aktive Stämme sind die Basis der Arbeit der Bezirke/Gaue/Regionen, Länder und des Bundes. Wir erreichen mit unseren Angeboten in der Pfadfinder*innen-Arbeit Kinder und Jugendliche zu allererst vor Ort in den Stämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür brauchen Stämme die notwendigen Ressourcen: Mitarbeitende, Gruppenleitungen und viel ehrenamtliches Engagement. Aber dafür braucht es auch Räume oder Pfadiheime, Material, Zelte und vieles mehr. Das alles kostet Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es notwendig Fördernde zu haben. Fördernde erhöhen die Sichtbarkeit in der Gesellschaft, stärken die Verbundenheit mit den Stämmen und helfen uns, unsere Wachstumsziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wachstumsziele erreichen wir nur wenn wir die Stämme – auch und insbesondere – finanziell stärken.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 16:15:57 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Förderung von VCP Gliederungen</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/89</link>
                        <author>Mitgliederversammlung VCP Baden (dort beschlossen am: 08.03.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/89</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung beauftragt den Bundesvorstand, bis zur Bundesversammlung 2027 ein Konzept zu erarbeiten, dass eine gezielte finanzielle Förderung von VCP-Gliederungen durch Nicht-Mitglieder ermöglicht.<br>
Dieses Konzept beinhaltet insbesondere die folgenden Aspekte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde haben keine Mitgliedsrechte und dürfen keine Aufgaben in den Gliederungen des VCP übernehmen, wenn sie nicht gleichzeitig Mitglieder im VCP sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde können selbst entscheiden welcher Gliederung des VCP ihre Förderung zukommt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Mindesthöhe der Förderung entspricht der Summe eines regulären Mitgliedsbeitrags zzgl. einer Verwaltungsabgabe an den VCP Bund.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In letzter Zeit haben Stämme Ressourcen verloren, auf die die Stämme über lange Zeit unentgeltlich zurückgreifen konnten. Dies sind insbesondere Gemeindehäuser der evangelischen Kirche, daneben sind aber auch ev. Jugendbildungsstätten geschlossen worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die öffentliche Hand (Städte, Kreise und die Länder) haben zwar teilweise nach Corona die Tagessätze der Zuschüsse für Maßnahmen erhöht, aber die Zuschüsse für Material wurden heruntergefahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stämme sind die wichtigste Ebene der VCP Arbeit. Aktive Stämme sind die Basis der Arbeit der Bezirke/Gaue/Regionen, Länder und des Bundes. Wir erreichen mit unseren Angeboten in der Pfadfinder*innen-Arbeit Kinder und Jugendliche zu allererst vor Ort in den Stämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür brauchen Stämme die notwendigen Ressourcen: Mitarbeitende, Gruppenleitungen und viel ehrenamtliches Engagement. Aber dafür braucht es auch Räume oder Pfadiheime, Material, Zelte und vieles mehr. Das alles kostet Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es notwendig Fördernde zu haben. Fördernde erhöhen die Sichtbarkeit in der Gesellschaft, stärken die Verbundenheit mit den Stämmen und helfen uns, unsere Wachstumsziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wachstumsziele erreichen wir nur wenn wir die Stämme – auch und insbesondere – finanziell stärken.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 16:15:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Förderung von VCP Gliederungen</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/88</link>
                        <author>Mitgliederversammlung VCP Baden (dort beschlossen am: 08.03.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/88</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung beauftragt den Bundesvorstand, bis zur Bundesversammlung 2027 ein Konzept zu erarbeiten, dass eine gezielte finanzielle Förderung von VCP-Gliederungen durch Nicht-Mitglieder ermöglicht.<br>
Dieses Konzept beinhaltet insbesondere die folgenden Aspekte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es können sowohl juristische als auch natürliche Personen finanziell fördern. Natürliche Personen müssen mindestens 27 Jahre alt sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde haben keine Mitgliedsrechte und dürfen keine Aufgaben in den Gliederungen des VCP übernehmen, wenn sie nicht gleichzeitig Mitglieder im VCP sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fördernde können selbst entscheiden welcher Gliederung des VCP ihre Förderung zukommt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Mindesthöhe der Förderung entspricht der Summe eines regulären Mitgliedsbeitrags zzgl. einer Verwaltungsabgabe an den VCP Bund.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In letzter Zeit haben Stämme Ressourcen verloren, auf die die Stämme über lange Zeit unentgeltlich zurückgreifen konnten. Dies sind insbesondere Gemeindehäuser der evangelischen Kirche, daneben sind aber auch ev. Jugendbildungsstätten geschlossen worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die öffentliche Hand (Städte, Kreise und die Länder) haben zwar teilweise nach Corona die Tagessätze der Zuschüsse für Maßnahmen erhöht, aber die Zuschüsse für Material wurden heruntergefahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stämme sind die wichtigste Ebene der VCP Arbeit. Aktive Stämme sind die Basis der Arbeit der Bezirke/Gaue/Regionen, Länder und des Bundes. Wir erreichen mit unseren Angeboten in der Pfadfinder*innen-Arbeit Kinder und Jugendliche zu allererst vor Ort in den Stämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür brauchen Stämme die notwendigen Ressourcen: Mitarbeitende, Gruppenleitungen und viel ehrenamtliches Engagement. Aber dafür braucht es auch Räume oder Pfadiheime, Material, Zelte und vieles mehr. Das alles kostet Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es notwendig Fördernde zu haben. Fördernde erhöhen die Sichtbarkeit in der Gesellschaft, stärken die Verbundenheit mit den Stämmen und helfen uns, unsere Wachstumsziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wachstumsziele erreichen wir nur wenn wir die Stämme – auch und insbesondere – finanziell stärken.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 15:45:32 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Verbindliche Standards für Schutzschulungen</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/Verbindliche-Standards-fur-Schutzschulungen-52734</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesleitung wird damit beauftragt, in Abstimmung mit dem Bundesrat und unter Berücksichtigung wesentlicher Erkenntnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im VCP, bis zur regulären Bundesversammlung 2027 einen verbindlichen Standard für Schutzschulungen zu definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus hervorgehen sollen insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Obligatorisch zu vermittelnde Inhalte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Notwendigkeit einer Schutzschulung für alle VCP-Mitglieder ab dem 17. Lebensjahr zur Teilnahme an jeglichen Aktivitäten und Veranstaltungen des VCP e.V. und seiner Untergliederungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gültigkeitsdauer einer absolvierten Schulung von 3 Jahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prozessuale Abläufe im VCP e.V. und seinen Untergliederungen zum Nachweis einer durchgeführten Schulung</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:20:10 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Arbeitsordnung Schutz und Fürsorge im VCP</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/arbeitsordnung-schutz-und-fursorge-im-vcp-48689</link>
                        <author>Bundesleitung (dort beschlossen am: 04.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversversammlung möge die „Arbeitsordnung Schutz und Fürsorge im VCP“ in der vorliegenden Form beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeitsordnung: Schutz und Fürsorge im VCP</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1 Zweck und Geltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Diese Arbeitsordnung regelt verbindliche Grundsätze und Mindestanforderungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt sowie zum Umgang mit Grenzverletzungen, Übergriffen und strafrechtlich relevanten Taten im VCP e. V. und seinen Untergliederungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Sie gilt für alle Ebenen und Maßnahmen des Verbandes (u. a. Gruppenstunden, Fahrten, Lager, Schulungen, Veranstaltungen, digitale Räume).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Gliederungen können Ausführungsbestimmungen erlassen. Diese dürfen die Mindestanforderungen dieser Arbeitsordnung nicht unterschreiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2 Begriffe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Sexualisierte Gewalt bezeichnet Handlungen, bei denen Sexualität zur Ausübung von Gewalt bzw. Macht eingesetzt wird. Sie umfasst insbesondere übergriffiges Verhalten und strafrechtlich relevante Taten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Grenzverletzungen bezeichnen einmalige oder gelegentliche unangemessene Verhaltensweisen, die zumeist unabsichtlich passieren. Dies hängt oft mit fehlender Perspektivenübernahme zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Betroffene sind Personen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Beschuldigte sind Personen, gegen die ein Verdacht besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Ein (Verdachts-)Fall liegt vor, wenn Hinweise, Beobachtungen oder Offenlegungen eine Schutz- und Klärungsentscheidung erforderlich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Das Interventions- und Aufarbeitungsarchiv ist die zentrale, vertraulich geführte Vorgangsdokumentation zu Fällen und Fallbearbeitungen (Übergriffe und strafrechtlich relevante Taten) im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3 Grundhaltung und Leitprinzipien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Betroffenenorientierung: Schutz, Bedürfnisse, Selbstbestimmung und Unterstützung Betroffener sind grundsätzlich handlungsleitend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Schutzauftrag: Kinder- und Jugendschutz ist zentrale Aufgabe des VCP. Schutz und Sicherheit sind primär Verantwortung der Volljährigen und Verantwortlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Machtkritik: Sexualisierte Gewalt ist Gewalt und im Kern Machtmissbrauch. Der VCP wirkt illegitimen Machtasymmetrien sowie Vertuschungsdynamiken aktiv entgegen und handelt konsequent auch bei Peer- Konstellationen sowie gruppendynamischem Druck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Beteiligung &amp; Beschwerde: Kinder und Jugendliche werden beteiligt und befähigt, Grenzen zu benennen und Beschwerden vorzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Diskriminierungssensibilität: Zugänge zu Schutz, Hilfe und Anerkennung sind barrierearm zu gestalten; Risiken von Stigmatisierung, Outing und Abhängigkeiten sind mitzudenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Dokumentation &amp; Lernen: Vorgehen ist standardisiert und nachvollziehbar zu dokumentieren. Der Verband pflegt eine aus Fehlern lernende Organisationskultur und entwickelt Schutzstrukturen kontinuierlich weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Der VCP wahrt Persönlichkeitsrechte und rechtsstaatliche Grundsätze; in deren Rahmen hat der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Betroffenen Vorrang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Datenminimierung: Dokumentation und Archivierung erfolgen, soweit sie zur Wahrnehmung des Schutzauftrags sowie für Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung erforderlich sind. Werden Verdachtsmomente ausgeräumt ist die Dokumentation auf das erforderliche Minimum zu reduzieren und im Übrigen zu löschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4 Mindestanforderungen in vier Säulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für jede Gliederung ist sichergestellt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Prävention</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Verbindliche Präventionsarbeit (Qualifizierung, Schutzschulungen, Regeln, grenzachtende Kultur).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Regelmäßige Risikoanalyse für typische Verbandssituationen (insb. Gruppenstunden/Fahrten/Lager/Schulungen), mit daraus abgeleiteten Schutzmaßnahmen (vgl. §5 Abs. 4).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Funktionsfähige Beschwerde- und Beteiligungswege insbesondere für Kinder und Jugendliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Umsetzung gesetzlicher Anforderungen (z. B. §72a SGB VIII, soweit einschlägig) gemäß §5 Abs. 1 lit.d.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Intervention</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Klare, bekannte Handlungswege bei Verdacht/Offenlegung, inkl. Zugriff auf fachliche Beratung (intern/extern).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Schutzmaßnahmen gehen Klärung vor; Kommunikation erfolgt diszipliniert, vertraulich und datenschutzkonform.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Verbindliche Dokumentation und Archivierung gemäß §5.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Nachsorge für betroffene Personen, Stämme und Gruppen wird sichergestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Aufarbeitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Institutionelle Aufarbeitung wird initiiert, wenn Fälle oder Hinweise dies erfordern bzw. Betroffene dies wünschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Ziele sind Anerkennung des Unrechts, Lernen, Verbesserung von Strukturen und Prävention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Anerkennung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Betroffene erhalten Zugang zu Unterstützung (Information, Vermittlung, Begleitung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen sind niedrigschwellig, vertraulich und barrierearm zugänglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5 Zuständigkeiten, Ansprechstrukturen und Interventions- und Aufarbeitungsarchiv nach Ebenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der VCP auf Bundesebene stellt sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) benannte*r VCP-Schutzbeauftragte als Ansprechperson für Prävention, Intervention, Aufarbeitung, Anerkennung, fachliche Beratung, Koordination, Qualitätssicherung und Fallübersicht,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) eine fachliche Struktur zur Pflege und Weiterentwicklung der Schutzkonzepte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) bundesseitige, subsidiäre Unterstützung und Koordination bei Fällen sexualisierter Gewalt – auch über Ländergrenzen hinaus –, wenn auf der zuständigen Ebene Kompetenz, Kapazität oder die erforderliche Distanz zum Fall fehlen; insbesondere zur Abstimmung von Zuständigkeit, Kommunikation, Fachberatung und Ressourcen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) ein bundeseinheitliches Verfahren zur Umsetzung von §72a SGB VIII über die Mitgliederverwaltung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) ein zentrales Interventions- und Aufarbeitungsarchiv auf Bundesebene zur Dokumentation und Sicherung von Fällen und Fallbearbeitungen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f) das Interventions- und Aufarbeitungsarchiv wird vertraulich geführt. Ein Zugriff ist streng rollenbasiert und auf ein Mitglied des Bundesvorstands, den*die Generalsekretär*in und den*die VCP-Schutzbeauftragte*n beschränkt. Dokumentiert werden Fälle übergriffigen Verhaltens und strafrechtlich relevante Taten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>g) unterstützende Angebote mit denen Untergliederungen befähigt werden, die Mindestanforderungen aus §4 zu erfüllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Das jeweilige VCP-Land stellt mindestens sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Benennung bzw. Wahl (möglichst divers), Qualifizierung und Supervision von Vertrauens-/Ansprechpersonen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) ein (Krisen-)Interventionsteam mit definierten Rollen sowie gesichertem Zugang zu externer Fachberatung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) fallbezogene Dokumentation nach verbandlichem Standard und Zuführung der relevanten Unterlagen an das zentrale Interventions- und Aufarbeitungsarchiv auf Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Regions-/Stammes-/Ortsebene stellt mindestens sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) mindestens eine ausreichend befähigt, niedrigschwellige Ansprechstruktur zusätzlich zur Leitung oder eine nachweislich gleichwertige Struktur außerhalb der Gliederung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) zeitnahe Dokumentation von Hinweisen sowie Schutz- und Klärungsentscheidungen zu übergriffigem Verhalten sowie strafrechtlich relevanten Taten und Weitergabe an die zuständige Landesebene nach Standard.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Querschnittspflicht auf jeder Ebene:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßige Potential- und Risikoanalyse, insbesondere vor/bei Fahrten, Lagern, Schulungen und Großveranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6 Verbindliche Praxisgrundlage und Ausführung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Handreichung „achtsam &amp; aktiv“ ist verbindliche Praxisgrundlage für die Umsetzung dieser Arbeitsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Abweichungen sind zulässig, wenn sie nachweislich höhere Schutz- und Qualitätsstandards erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Bundesebene sorgt gemeinsam mit den Ländern für Aktualisierung, Zugänglichkeit und Kommunikation der Praxisgrundlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Bundesebene erlässt ergänzende Ausführungsbestimmungen zu Dokumentation, Aufbewahrung, Zugriffsschutz und Löschfristen des Interventions- und Aufarbeitungsarchivs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7 Umsetzung, Bericht, Inkrafttreten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Diese Arbeitsordnung tritt mit Beschluss der Bundesversammlung in Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) (Neugegründete) Gliederungen setzen die Anforderungen binnen 24 Monaten um und stellen Zuständigkeiten sowie Ansprechwege transparent bereit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung sexualisierter Gewalt sind fest und auf Dauer in der Bundesleitung verankert. Daraus ergibt sich eine jährliche Berichtspflicht zur Bundesversammlung über Umsetzung, Ressourcenlage und Weiterentwicklungsbedarfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Arbeitsordnung wird mindestens alle drei Jahre – inkl. Rückkopplung zur Bundesversammlung – überprüft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die VCP-Bundesversammlung hat 2010 ein Selbstverständnis zum „Schutz von Kindern und Jugendlichen“ als Anhang zur Bundesordnung beschlossen, welches 2014 im Rahmen der Fusion als Ordnung verstetigt wurde. Die Bundesführung aus Bundesleitung und Bundesrat beschloss 2019 die Initiierung eines Aufarbeitungsprozesses. Die Bundesversammlung 2023 wurde mit dem Beschluss zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im VCP dabei noch konkreter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeder dieser Beschlüsse war, für sich gesehen, richtig und wertvoll. Mit der Handreichung „achtsam &amp; aktiv“ haben wir grundlegendes Wissen zu sexualisierter Gewalt, eine Haltung dazu, weitgehend funktionierende Präventions- und Interventionsmaßnahmen sowie erste Ideen zu Aufarbeitung in den Verband transportiert. Mit den Erkenntnissen aus der Arbeit in den Bereichen Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung sexualisierter Gewalt im VCP, soll mit dieser Arbeitsordnung der Rahmen im VCP weiter gesetzt und Verbindlichkeit gestärkt werden. Die Arbeitsordnung bündelt dazu Mindestanforderungen in den vier Säulen Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung und ordnet Verantwortung sowie Dokumentation entlang der Verbandsebenen verbindlich zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist naheliegend und wichtig, dass wir als VCP, der wir Kinder- und Jugendverband sind, Kinder- und Jugendschutz in den Fokus stellen. Im VCP, aber auch im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs haben wir seit 2010 gelernt, dass sexualisierte Gewalt differenzierter betrachtet werden muss, weil diese im Kern immer auch Ausdruck von Machtmissbrauch ist - und weil Machtasymmetrien je nach Rolle, Alter, Geschlecht, Zugehörigkeit und Abhängigkeiten unterschiedlich wirken. Unser Anspruch als VCP muss sein, unsere Schutz- und Fürsorgestandards dahingehend weiterzuentwickeln, dass Kinder- und Jugendschutz mit Sensibilität für Kultur und Macht einhergeht. Der VCP versteht dies als Beitrag zum Gewaltschutz insgesamt; der Beschluss fokussiert bewusst sexualisierte Gewalt, weil hierfür besondere Schutz-, Aufarbeitungs- und Anerkennungsanforderungen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausführungsbestimmungen zu unserer Satzung sind u.a. in Arbeitsordnungen geregelt, welche für alle Mitglieder und Gliederungen verbindlich sind. Die bisherige Ordnung „Schutz von Kindern und Jugendlichen“ formuliert vor allem ein Selbstverständnis und persönliche Selbstverpflichtungen. Sie setzt damit wichtige Orientierung, enthält aber keine verbindlichen Mindestanforderungen und strukturellen Zuständigkeiten für alle Ebenen. Dies ändert sich mit der neuen Arbeitsordnung: Sie definiert Standards und macht Umsetzungspflichten nachvollziehbar. Diese auszudifferenzieren wird mit Beschluss dieser Ordnung eine zentrale Aufgabe des Verbands auf allen Ebenen.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2026/arbeitsordnung-schutz-und-fursorge-im-vcp-48689/embeddedpdf?file=%2F2026%2Farbeitsordnung-schutz-und-fursorge-im-vcp-48689%2Fviewpdf%3FsectionId%3D17"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 10:29:47 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Ergebnisverwendung 2026 </title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/ergebnisverwendung-2026-3033</link>
                        <author>Bundesleitung und Bundesrat (dort beschlossen am: 12.04.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/ergebnisverwendung-2026-3033</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird ermächtigt, bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2026 Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Ergebnisverwendung i.S.d. § 268 Abs. 1 HGB (d.h. Einstellungen in/Entnahmen aus Rücklagen) vorzunehmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 09:16:58 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Bundesfahrt 2029</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/bundesfahrt-2029-15074</link>
                        <author>Bundesleitung und Bundesrat (dort beschlossen am: 10.04.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/bundesfahrt-2029-15074</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesversammlung möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Verband Christlicher Pfadfinder*innen e.V. führt 2029 gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinder*innen e.V. (BdP) eine Bundesfahrt durch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zielgruppe der Bundesfahrt sind gemäß der Stufenkonzeption des VCP</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gruppen/Sippen von Pfadfinder*innen inklusive ihrer Leitungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ranger* Rover,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gruppen-/Sippenleitungen, die die Methode Fahrt erleben wollen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung beauftragt die Bundesleitung in Absprache mit dem BdP mit der Auswahl der Bundesfahrtleitung. Die Bundesfahrtleitung soll aus Mitgliedern des VCP und des BdP bestehen. Für die Zusammenarbeit wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen VCP und BdP erstellt. Verantwortlich dafür sind jeweils die Bundesvorstände der beiden Verbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung nimmt die jährlichen Zwischenberichte und den Abschlussbericht der Bundesfahrtleitung entgegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Bundesfahrt bietet gute Möglichkeiten, die Methode Fahrt besser kennenzulernen. Die Teilnehmenden können in ihren Gruppen auf Fahrt gehen und bekommen dabei Unterstützung der Fahrtenleitung. Auch das gemeinsam stattfindende Vor- bzw. Nachlager im Rahmen der Bundesfahrt ermöglicht es den Teilnehmenden, sich innerhalb des Verbandes auszutauschen, zu vernetzen und ein Großlager im Verband zu erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die letzte Bundesfahrt (BuFa) des VCP hat 2023 gemeinsam mit dem BdP stattgefunden. Das Feedback der Teilnehmenden und der Mitarbeitenden hat die Zusammenarbeit zwischen beiden Verbänden als positiv beschrieben und als Mehrwert betrachtet. Aus der letzten BuFa konnte gelernt werden, dass es frühzeitig eine gute Zusammenarbeit zwischen den Verbänden braucht, eine Absprache auch bei der Besetzung der Fahrtenleitung getroffen werden soll und dass die Fragen der Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung festgehalten werden sollen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 09:07:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Einführung einer weichquotierten Redeliste mit Erstrederecht</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/einfuhrung-einer-weichquotierten-redeliste-mit-erstrederecht-51388</link>
                        <author>Bundesleitung und Bundesrat (dort beschlossen am: 11.04.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/einfuhrung-einer-weichquotierten-redeliste-mit-erstrederecht-51388</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge eine Änderung der Geschäftsordnung der Bundesversammlung beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Sitzungsverlauf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Die Delegierten melden sich unter Angabe ihres Namens und des von ihnen vertretenen Landes zu Wort und werden in einer Redeliste eingetragen. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge des Einganges der Wortmeldungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Sitzungsverlauf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Die Delegierten melden sich unter Angabe ihres Namens und des von ihnen vertretenen Landes zu Wort und werden in einer Redeliste eingetragen. Die Worterteilung erfolgt nach einer weichquotierten Redeliste mit Erstrederecht im Sinne einer gender- und diversitätssensibel ausgewogenen Beteiligung.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die quotierte Redeliste ist ein gleichstellungspolitisches Instrument zur Förderung einer ausgewogenen verbalen Beteiligung aller Geschlechter in der Gremienarbeit. Ziel ist es, strukturelle Unterschiede in Kommunikationsstilen sowie in Redehäufigkeiten auszugleichen und insbesondere FLINTA*-Personen die aktive Beteiligung an Debatten zu erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die weichquotierte Ausgestaltung verbindet das Anliegen der Geschlechtergerechtigkeit mit der notwendigen Flexibilität für lebendige und sachorientierte Diskussionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Erstrederecht trägt dazu bei, informelle Macht- und Sprechmuster aufzubrechen, die sich insbesondere zu Beginn von Debatten auswirken. Das Erstrederecht unterstützt eine ausgewogenere Beteiligung und stärkt die Sichtbarkeit bislang unterrepräsentierter Perspektiven. Als ordnende Verfahrensregel fördert es Transparenz, Fairness und die gleichberechtigte Teilhabe an der gemeinsamen Willensbildung.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 07:13:22 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Förderung von VCP Gliederungen</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/78</link>
                        <author>Mitgliederversammlung VCP Baden (dort beschlossen am: 08.03.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/78</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der VCP führt in seiner Beitragsordnung die Möglichkeit zur Förderung von VCP Gliederungen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu wird die Beitragsordnung um folgenden Abschnitt ergänzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abschnitt 6 Fördernde</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§13 Fördernde </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fördernde können natürliche und juristische Personen sein. Natürliche Personen müssen mindestens 27 Jahre alt sein. Ausschließlich Fördernde sind <strong>keine Mitglieder im Sinne der Satzung</strong> (Abschnitt 3 der VCP Satzung) und besitzen keine Mitgliedsrecht. Insbesondere</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><ul><li>kein Stimmrecht,</li><li>kein aktives oder passives Wahlrecht,</li><li>keinen Anspruch auf Teilnahme an Mitgliederversammlungen, soweit sie zu diesen nicht ausdrücklich eingeladen werden.</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausschließlich Fördernde sind nicht an der aktiven Arbeit des VCP beteiligt. Sie dürfen keine Aufgaben in den Gliederungen des VCP ausüben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§14 Beginn der Förderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Beginn einer Förderung muss von der jeweiligen Gliederung und dem*der Bundesgeschäftsführer*in genehmigt werden.<br>
Fördernde entscheiden selbst, welcher Gliederung des VCP ihre Förderung zukommt. Das können Stämme, Bezirke/Gaue/Regionen, Länder oder der Bund sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§15 Höhe der Förderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mindestförderung ist der Standard-Beitrag eines Mitgliedes der zu fördernden Gliederung plus 10 Euro für die Verwaltung in der VCP Bundeszentrale.<br>
Der*die Fördernde kann eine höhere Förderung festlegen.<br>
Veränderung der Förderung sind der VCP Bundeszentrale analog §3 Nr. 3 mitzuteilen.<br>
Veränderung der Mindestförderung sind dem*der Fördernden analog §3 Nr. 4 mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§16 Zahlung der Förderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zahlung der Förderung erfolgt analog §6.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§17 Ende der Förderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Förderung kann mit einer Frist gemäß §3 Nr. 3 beendet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In letzter Zeit haben Stämme Ressourcen verloren, auf die die Stämme über lange Zeit unentgeltlich zurückgreifen konnten. Dies sind insbesondere Gemeindehäuser der evangelischen Kirche, daneben sind aber auch ev. Jugendbildungsstätten geschlossen worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die öffentliche Hand (Städte, Kreise und die Länder) haben zwar teilweise nach Corona die Tagessätze der Zuschüsse für Maßnahmen erhöht, aber die Zuschüsse für Material wurden heruntergefahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stämme sind die wichtigste Ebene der VCP Arbeit. Aktive Stämme sind die Basis der Arbeit der Bezirke/Gaue/Regionen, Länder und des Bundes. Wir erreichen mit unseren Angeboten in der Pfadfinder*innen-Arbeit Kinder und Jugendliche zu allererst vor Ort in den Stämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür brauchen Stämme die notwendigen Ressourcen: Mitarbeitende, Gruppenleitungen und viel ehrenamtliches Engagement. Aber dafür braucht es auch Räume oder Pfadiheime, Material, Zelte und vieles mehr. Das alles kostet Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es notwendig Fördernde zu haben. Fördernde erhöhen die Sichtbarkeit in der Gesellschaft, stärken die Verbundenheit mit den Stämmen und helfen uns, unsere Wachstumsziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wachstumsziele erreichen wir nur wenn wir die Stämme – auch und insbesondere – finanziell stärken.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 18:37:38 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Kein Alkohol auf Bundeslagern</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/kein-alkohol-auf-bundeslagern-39948</link>
                        <author>Landesversammlung VCP Sachsen (dort beschlossen am: 21.03.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/kein-alkohol-auf-bundeslagern-39948</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Konsequenz aus der Aufarbeitungsstudie wird das Mitbringen und der Konsum von Alkohol auf dem Bundeslager verboten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Aufarbeitungsstudie des VCPs wird Alkohol explizit als Risikofaktor benannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben als Mitarbeitende, Gruppenleitung, Stammesleitung und Veranstaltungsleitung eine Vorbildwirkung auf die uns anvertrauten Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Konsum von alkoholischen Getränken enthemmt und begünstigt grenzverletzendes Verhalten, Übergriffigkeit und Gewalt. Das betrifft nicht nur das Verhalten gegenüber Teilnehmenden, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden, sondern gegenüber allen Personen, die sich auf einer Veranstaltung befinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren kann unter Umständen die Aufsichtspflicht nicht vollumfänglich ausgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das häufige Argument: „Den Kontakt mit Alkohol in einem geschützten Rahmen auszuprobieren.“, ist aus Jugendverbands- und Präventionssicht nicht tragbar. Vermittelt wird, dass Alkoholkonsum im Rahmen des VCP Land Sachsen in Ordnung ist. Zugleich schaffen wir einen Raum, der nachweislich enthemmend gegenüber grenzverletzendem Verhalten, Übergriffen und Gewalt wirkt. Um den Umgang mit Alkohol zu lernen, sollte Bildungsarbeit zum Umgang mit Alkohol und dessen schädliche Wirkung stattfinden, die nicht wie bei den Pfadfinder*innen „Learning by doing“ heißt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:<br>
- <a href="https://vcp.de/pfadfinden/wp-content/uploads/2026/01/Aufarbeitungsbericht_VCP.pdf">https://vcp.de/pfadfinden/wp-content/uploads/2026/01/Aufarbeitungsbericht_VCP.pdf</a><br>
- <a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/alkohol/soziale-folgen/gewalt.html">https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/alkohol/soziale-folgen/gewalt.html</a><br>
- <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html</a></p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 19:55:05 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Arbeitsordnung Schutz und Fürsorge im VCP</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/76</link>
                        <author>Bundesleitung (dort beschlossen am: 04.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/76</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversversammlung möge die „Arbeitsordnung Schutz und Fürsorge im VCP“ in der vorliegenden Form beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeitsordnung: Schutz und Fürsorge im VCP</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1 Zweck und Geltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Diese Arbeitsordnung regelt verbindliche Grundsätze und Mindestanforderungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt sowie zum Umgang mit Grenzverletzungen, Übergriffen und strafrechtlich relevanten Taten im VCP e. V. und seinen Untergliederungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Sie gilt für alle Ebenen und Maßnahmen des Verbandes (u. a. Gruppenstunden, Fahrten, Lager, Schulungen, Veranstaltungen, digitale Räume).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Gliederungen können Ausführungsbestimmungen erlassen. Diese dürfen die Mindestanforderungen dieser Arbeitsordnung nicht unterschreiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2 Begriffe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Sexualisierte Gewalt bezeichnet Handlungen, bei denen Sexualität zur Ausübung von Gewalt bzw. Macht eingesetzt wird. Sie umfasst insbesondere übergriffiges Verhalten und strafrechtlich relevante Taten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Grenzverletzungen bezeichnen einmalige oder gelegentliche unangemessene Verhaltensweisen, die zumeist unabsichtlich passieren. Dies hängt oft mit fehlender Perspektivenübernahme zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Betroffene sind Personen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Beschuldigte sind Personen, gegen die ein Verdacht besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Ein (Verdachts-)Fall liegt vor, wenn Hinweise, Beobachtungen oder Offenlegungen eine Schutz- und Klärungsentscheidung erforderlich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Das Interventions- und Aufarbeitungsarchiv ist die zentrale, vertraulich geführte Vorgangsdokumentation zu Fällen und Fallbearbeitungen (Übergriffe und strafrechtlich relevante Taten) im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3 Grundhaltung und Leitprinzipien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Betroffenenorientierung: Schutz, Bedürfnisse, Selbstbestimmung und Unterstützung Betroffener sind grundsätzlich handlungsleitend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Schutzauftrag: Kinder- und Jugendschutz ist zentrale Aufgabe des VCP. Schutz und Sicherheit sind primär Verantwortung der Volljährigen und Verantwortlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Machtkritik: Sexualisierte Gewalt ist Gewalt und im Kern Machtmissbrauch. Der VCP wirkt illegitimen Machtasymmetrien sowie Vertuschungsdynamiken aktiv entgegen und handelt konsequent auch bei Peer- Konstellationen sowie gruppendynamischem Druck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Beteiligung &amp; Beschwerde: Kinder und Jugendliche werden beteiligt und befähigt, Grenzen zu benennen und Beschwerden vorzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Diskriminierungssensibilität: Zugänge zu Schutz, Hilfe und Anerkennung sind barrierearm zu gestalten; Risiken von Stigmatisierung, Outing und Abhängigkeiten sind mitzudenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Dokumentation &amp; Lernen: Vorgehen ist standardisiert und nachvollziehbar zu dokumentieren. Der Verband pflegt eine aus Fehlern lernende Organisationskultur und entwickelt Schutzstrukturen kontinuierlich weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Der VCP wahrt Persönlichkeitsrechte und rechtsstaatliche Grundsätze; in deren Rahmen hat der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Betroffenen Vorrang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Datenminimierung: Dokumentation und Archivierung erfolgen, soweit sie zur Wahrnehmung des Schutzauftrags sowie für Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung erforderlich sind. Werden Verdachtsmomente ausgeräumt ist die Dokumentation auf das erforderliche Minimum zu reduzieren und im Übrigen zu löschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4 Mindestanforderungen in vier Säulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für jede Gliederung ist sichergestellt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Prävention</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Verbindliche Präventionsarbeit (Qualifizierung, Schutzschulungen, Regeln, grenzachtende Kultur).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Regelmäßige Risikoanalyse für typische Verbandssituationen (insb. Gruppenstunden/Fahrten/Lager/Schulungen), mit daraus abgeleiteten Schutzmaßnahmen (vgl. §5 Abs. 4).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Funktionsfähige Beschwerde- und Beteiligungswege insbesondere für Kinder und Jugendliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Umsetzung gesetzlicher Anforderungen (z. B. §72a SGB VIII, soweit einschlägig) gemäß §5 Abs. 1 lit.d.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Intervention</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Klare, bekannte Handlungswege bei Verdacht/Offenlegung, inkl. Zugriff auf fachliche Beratung (intern/extern).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Schutzmaßnahmen gehen Klärung vor; Kommunikation erfolgt diszipliniert, vertraulich und datenschutzkonform.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Verbindliche Dokumentation und Archivierung gemäß §5.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Nachsorge für betroffene Personen, Stämme und Gruppen wird sichergestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Aufarbeitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Institutionelle Aufarbeitung wird initiiert, wenn Fälle oder Hinweise dies erfordern bzw. Betroffene dies wünschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Ziele sind Anerkennung des Unrechts, Lernen, Verbesserung von Strukturen und Prävention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Anerkennung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Betroffene erhalten Zugang zu Unterstützung (Information, Vermittlung, Begleitung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen sind niedrigschwellig, vertraulich und barrierearm zugänglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5 Zuständigkeiten, Ansprechstrukturen und Interventions- und Aufarbeitungsarchiv nach Ebenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der VCP auf Bundesebene stellt sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) benannte*r VCP-Schutzbeauftragte als Ansprechperson für Prävention, Intervention, Aufarbeitung, Anerkennung, fachliche Beratung, Koordination, Qualitätssicherung und Fallübersicht,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) eine fachliche Struktur zur Pflege und Weiterentwicklung der Schutzkonzepte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) bundesseitige, subsidiäre Unterstützung und Koordination bei Fällen sexualisierter Gewalt – auch über Ländergrenzen hinaus –, wenn auf der zuständigen Ebene Kompetenz, Kapazität oder die erforderliche Distanz zum Fall fehlen; insbesondere zur Abstimmung von Zuständigkeit, Kommunikation, Fachberatung und Ressourcen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) ein bundeseinheitliches Verfahren zur Umsetzung von §72a SGB VIII über die Mitgliederverwaltung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) ein zentrales Interventions- und Aufarbeitungsarchiv auf Bundesebene zur Dokumentation und Sicherung von Fällen und Fallbearbeitungen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f) das Interventions- und Aufarbeitungsarchiv wird vertraulich geführt. Ein Zugriff ist streng rollenbasiert und auf ein Mitglied des Bundesvorstands, den*die Generalsekretär*in und den*die VCP-Schutzbeauftragte*n beschränkt. Dokumentiert werden Fälle übergriffigen Verhaltens und strafrechtlich relevante Taten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>g) unterstützende Angebote mit denen Untergliederungen befähigt werden, die Mindestanforderungen aus §4 zu erfüllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Das jeweilige VCP-Land stellt mindestens sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Benennung bzw. Wahl (möglichst divers), Qualifizierung und Supervision von Vertrauens-/Ansprechpersonen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) ein (Krisen-)Interventionsteam mit definierten Rollen sowie gesichertem Zugang zu externer Fachberatung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) fallbezogene Dokumentation nach verbandlichem Standard und Zuführung der relevanten Unterlagen an das zentrale Interventions- und Aufarbeitungsarchiv auf Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Regions-/Stammes-/Ortsebene stellt mindestens sicher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) mindestens eine ausreichend befähigt, niedrigschwellige Ansprechstruktur zusätzlich zur Leitung oder eine nachweislich gleichwertige Struktur der Gliederung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) zeitnahe Dokumentation von Hinweisen sowie Schutz- und Klärungsentscheidungen zu übergriffigem Verhalten sowie strafrechtlich relevanten Taten und Weitergabe an die zuständige Landesebene nach Standard.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Querschnittspflicht auf jeder Ebene:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßige Potential- und Risikoanalyse, insbesondere vor/bei Fahrten, Lagern, Schulungen und Großveranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6 Verbindliche Praxisgrundlage und Ausführung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Handreichung „achtsam &amp; aktiv“ ist verbindliche Praxisgrundlage für die Umsetzung dieser Arbeitsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Abweichungen sind zulässig, wenn sie nachweislich höhere Schutz- und Qualitätsstandards erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Bundesebene sorgt gemeinsam mit den Ländern für Aktualisierung, Zugänglichkeit und Kommunikation der Praxisgrundlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Bundesebene erlässt ergänzende Ausführungsbestimmungen zu Dokumentation, Aufbewahrung, Zugriffsschutz und Löschfristen des Interventions- und Aufarbeitungsarchivs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7 Umsetzung, Bericht, Inkrafttreten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Diese Arbeitsordnung tritt mit Beschluss der Bundesversammlung in Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) (Neugegründete) Gliederungen setzen die Anforderungen binnen 24 Monaten um und stellen Zuständigkeiten sowie Ansprechwege transparent bereit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung sexualisierter Gewalt sind fest und auf Dauer in der Bundesleitung verankert. Daraus ergibt sich eine jährliche Berichtspflicht zur Bundesversammlung über Umsetzung, Ressourcenlage und Weiterentwicklungsbedarfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Arbeitsordnung wird mindestens alle drei Jahre – inkl. Rückkopplung zur Bundesversammlung – überprüft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die VCP-Bundesversammlung hat 2010 ein Selbstverständnis zum „Schutz von Kindern und Jugendlichen“ als Anhang zur Bundesordnung beschlossen, welches 2014 im Rahmen der Fusion als Ordnung verstetigt wurde. Die Bundesführung aus Bundesleitung und Bundesrat beschloss 2019 die Initiierung eines Aufarbeitungsprozesses. Die Bundesversammlung 2023 wurde mit dem Beschluss zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im VCP dabei noch konkreter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeder dieser Beschlüsse war, für sich gesehen, richtig und wertvoll. Mit der Handreichung „achtsam &amp; aktiv“ haben wir grundlegendes Wissen zu sexualisierter Gewalt, eine Haltung dazu, weitgehend funktionierende Präventions- und Interventionsmaßnahmen sowie erste Ideen zu Aufarbeitung in den Verband transportiert. Mit den Erkenntnissen aus der Arbeit in den Bereichen Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung sexualisierter Gewalt im VCP, soll mit dieser Arbeitsordnung der Rahmen im VCP weiter gesetzt und Verbindlichkeit gestärkt werden. Die Arbeitsordnung bündelt dazu Mindestanforderungen in den vier Säulen Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung und ordnet Verantwortung sowie Dokumentation entlang der Verbandsebenen verbindlich zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist naheliegend und wichtig, dass wir als VCP, der wir Kinder- und Jugendverband sind, Kinder- und Jugendschutz in den Fokus stellen. Im VCP, aber auch im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs haben wir seit 2010 gelernt, dass sexualisierte Gewalt differenzierter betrachtet werden muss, weil diese im Kern immer auch Ausdruck von Machtmissbrauch ist - und weil Machtasymmetrien je nach Rolle, Alter, Geschlecht, Zugehörigkeit und Abhängigkeiten unterschiedlich wirken. Unser Anspruch als VCP muss sein, unsere Schutz- und Fürsorgestandards dahingehend weiterzuentwickeln, dass Kinder- und Jugendschutz mit Sensibilität für Kultur und Macht einhergeht. Der VCP versteht dies als Beitrag zum Gewaltschutz insgesamt; der Beschluss fokussiert bewusst sexualisierte Gewalt, weil hierfür besondere Schutz-, Aufarbeitungs- und Anerkennungsanforderungen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausführungsbestimmungen zu unserer Satzung sind u.a. in Arbeitsordnungen geregelt, welche für alle Mitglieder und Gliederungen verbindlich sind. Die bisherige Ordnung „Schutz von Kindern und Jugendlichen“ formuliert vor allem ein Selbstverständnis und persönliche Selbstverpflichtungen. Sie setzt damit wichtige Orientierung, enthält aber keine verbindlichen Mindestanforderungen und strukturellen Zuständigkeiten für alle Ebenen. Dies ändert sich mit der neuen Arbeitsordnung: Sie definiert Standards und macht Umsetzungspflichten nachvollziehbar. Diese auszudifferenzieren wird mit Beschluss dieser Ordnung eine zentrale Aufgabe des Verbands auf allen Ebenen.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2026/motion/76/embeddedpdf?file=%2F2026%2Fmotion%2F76%2Fviewpdf%3FsectionId%3D17"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:34:22 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Verbindliche Standards für Schutzschulungen</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/75</link>
                        <author>Bundesleitung (dort beschlossen am: 04.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/motion/75</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesleitung wird damit beauftragt, in Abstimmung mit dem Bundesrat und unter Berücksichtigung wesentlicher Erkenntnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im VCP, bis zur regulären Bundesversammlung 2027 einen verbindlichen Standard für Schutzschulungen zu definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus hervorgehen sollen insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Obligatorisch zu vermittelnde Inhalte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Notwendigkeit einer Schutzschulung für alle VCP-Mitglieder ab dem 17. Lebensjahr zur Teilnahme an jeglichen Aktivitäten und Veranstaltungen des VCP e.V. und seiner Untergliederungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gültigkeitsdauer einer absolvierten Schulung von 3 Jahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prozessuale Abläufe im VCP e.V. und seinen Untergliederungen zum Nachweis einer durchgeführten Schulung</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im VCP gibt es noch keine verbandsweit verbindlichen Standards für Schutzschulungen im Kontext sexualisierter Gewalt. Der Begriff einer Schutzschulung im VCP wird an verschiedenen Stellen unterschiedlich definiert. Dadurch entsteht mitunter eine fehlende Akzeptanz, wenn eine Person mit einer Schulung aus dem Land A an einer Veranstaltung des Lands B oder des VCP auf Bundesebene teilnimmt, die eine absolvierte Schutzschulung als Voraussetzung hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir schaffen einen gemeinsamen inhaltlich sowie strukturellen Standard für Schutzschulungen, was den jeweiligen Ansprüchen von Bundesverband und Ländern genügt und gegenseitig akzeptiert wird.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:25:11 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Digitale Wahltools auf der Bundesversammlung</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/digitale-wahltools-auf-der-bundesversammlung-36671</link>
                        <author>Landesversammlung Bayern (dort beschlossen am: 14.03.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/digitale-wahltools-auf-der-bundesversammlung-36671</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Bundesversammlung möge beschließen, den Bundesversammlungsvorstand zu beauftragen, künftig bei Bundesversammlungen digitale Wahltools einzusetzen. </em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Derzeit werden auf der Bundesversammlung alle Wahlen mit Stimmzetteln in Papierform durchgeführt. Das Austeilen, Ausfüllen, Einsammeln und Auszählen dieser Wahlzettel erfordert einen hohen Zeit- und Personalaufwand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf anderen Verbandsebenen werden bereits erfolgreich digitale Wahlsysteme genutzt, beispielsweise „VotesUp“ oder „OpenSlides“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Digitale Wahltools ermöglichen eine erhebliche Zeitersparnis, vermeiden Lesbarkeitsprobleme, der Stimmzettel, bei Personenwahlen und tragen insgesamt zu einem effizienteren Wahlprozess bei.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:19:23 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Weiterentwicklung der Steuerungsstruktur im Rahmen der Pfadfindung</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/weiterentwicklung-der-steuerungsstruktur-im-rahmen-der-pfadfindung-3930</link>
                        <author>Bundesleitung, Bundesrat (dort beschlossen am: 12.04.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/2026/weiterentwicklung-der-steuerungsstruktur-im-rahmen-der-pfadfindung-3930</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Steuerungsgruppe Pfadfindung wird mit Wirkung zum Ende der laufenden Bundesversammlung aufgelöst.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die Aufgaben der strategischen Begleitung, Steuerung und des Controllings im Sinne der Wachstumsstrategie werden künftig wie folgt wahrgenommen:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) die Überwachung der Umsetzung von Beschlüssen der Bundesversammlung durch den Bundesversammlungsvorstand,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) die strategische Steuerung sowie das Monitoring der Zielerreichung im Bundesrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Die Bundesversammlung stellt fest, dass die strategische Weiterentwicklung des Verbandes auch weiterhin eine zentrale Aufgabe aller Leitungsebenen bleibt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Ausgangslage</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Steuerungsgruppe Pfadfindung wurde im Rahmen des Verbandsentwicklungsprozesses „Pfadfindung“ eingesetzt, um die strategische Entwicklung des Verbandes kontinuierlich zu begleiten, zu reflektieren und transparent zu machen. Sie hat damit einen wichtigen Beitrag zur Strukturierung und Verstetigung von strategischer Arbeit im Verband geleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Weiterentwicklung des strategischen Rahmens</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Entscheidung der Bundesversammlung im Jahr 2022, die strategische Ausrichtung des Verbandes auf das Ziel des Wachstums zu fokussieren, hat sich der Rahmen der Verbandsentwicklung weiterentwickelt. Die in der Pfadfindung angestoßenen Themen und Fragestellungen wirken weiterhin fort, werden jedoch heute stärker in einer gemeinsamen strategischen Logik gebündelt und umgesetzt. Damit haben sich auch die Anforderungen an Steuerung, Koordination und Controlling verändert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Verankerung in bestehenden Strukturen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Steuerungsgruppe lassen sich inzwischen sinnvoll in bestehenden Gremien des Verbandes verorten: Die Überwachung der Umsetzung von Beschlüssen erfolgt durch den Bundesversammlungsvorstand. Die strategische Steuerung sowie das Monitoring der Zielerreichung werden im Bundesrat wahrgenommen, der als zentrales Gremium von Bundesleitung und Ländervertretungen eine kontinuierliche Reflexion ermöglicht. Damit werden strategische Fragen näher an die regulären Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse des Verbandes herangeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Strategische Verantwortung als Daueraufgabe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentrales Anliegen der Pfadfindung war es, strategische Arbeit langfristig im Verband zu verankern. Dieses Ziel bleibt bestehen: Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Verbandes ist eine dauerhafte Aufgabe aller Leitungsebenen, insbesondere der Bundesführung und des Bundesrates. Strategische Ziele müssen dabei regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor diesem Hintergrund stellt die Auflösung der Steuerungsgruppe keinen Abbruch des Verbandsentwicklungsprozesses dar. Vielmehr ist sie Ausdruck einer Weiterentwicklung der Steuerungsstrukturen, in der strategische Verantwortung stärker in die bestehenden Gremien integriert wird. Die Impulse der Pfadfindung wirken dabei weiterhin fort und bilden eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Verbandes.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:25:44 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>