<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>VCP Bundesversammlung 2025: Anträge</title>
            <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/page/files/VCP-WBM_VCP_Blau_RGB.png</url>
                <title>VCP Bundesversammlung 2025: Anträge</title>
                <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>A4: Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/konzept-zur-abendgestaltung-auf-dem-bundeslager-31038</link>
                        <author>BV (dort beschlossen am: 28.06.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/konzept-zur-abendgestaltung-auf-dem-bundeslager-31038</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge das Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager in folgender Form beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Einleitung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle vier Jahre erleben wir mit dem Bundeslager eines der großen Highlights in unserem Verband. Vorallem für unsere Jugendlichen ist es oft ein prägendes Ereignis ihrer noch jungen Pfadikarriere. Sie sind es, denen wir als Zielgruppe des Bundeslagers tolles Programm und schöne Erinnerungen bereiten wollen. Auch die Lagerabende gehören für viele von uns fest zum Erlebnis Bula dazu. Doch unsere jüngsten sind hier oft ausgeschlossen. Deshalb wollen wir gemeinsam auch die Bundeslagerabende attraktiv für alle gestalten. Unsere Oasen sollen Orte sein, an denen das ganze Lager zusammenkommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Oasenkonzept</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen Oasen als Programmorte für alle Altersgruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Jugendlichen ab der Pfadfinder*innenphase (ab 13 Jahre) haben bis 24 Uhr Zugang zu Orten mit Abendveranstaltungen bzw. -programm (z.B. Singerunden, Pubquiz, ...).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gewinne der Oasen werden nicht direkt an die betreibenden Länder ausgeschüttet. Die Bundeslagerleitung wird beauftragt ein Verwendungskonzept für anfallende Gewinne zu erarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Folgende beispielhafte Themen können Oasen zu attraktiven Orten für verschiedenste Gruppen machen:
<ul><li>Spiele-/Puzzletische</li><li>Singerunden die unabhängig von Alkoholausschank sind</li><li>Kulinarische Angebote mit ansprechenden Verzehrorten</li><li>Räume die auch für größere Gruppen nutzbar sind<br>
z.B. für Stämme ohne Gemeinschaftszelt</li><li>Bühnenprogramm, Quizze, Theater</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In allen Oasen sind die günstigsten Getränke attraktiv und alkoholfrei.<br>
z.B. Limos, Eistee, Saft(-Schorlen), 0,0% Bier usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kommunikation und Schulung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen im Vorfeld des Bundeslager auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die damit verbundenen Gefahren hinweisen. Dies soll sensibilisieren und Aufmerksam machen. Insbesondere auch die Gründe, die zu diesem Konzept geführt haben wollen wir hierbei vermitteln. Hiermit soll auch eine neue Erwartungshaltung, weg von einem Festivalcharakter, an unser Bundeslager kreiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll eine freiwillige E-Learningschulung für die Teilnehmende des Bundeslagers geben um sich im Vorfeld mit dem Thema Alkohol auf dem Bundeslager zu beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Lager soll es Infomaterial zu den Auswirkungen von Alkohol geben, dies kann z.B. durch Medien in den Oasen oder Angebote wie Workshops zu den körperlichen Auswirkungen von Alkohol (z.B. Rauschbrille) geschehen.<br><br>
In jeder Oase muss es mindestens eine ansprechbare Person für Fragen, Sorgen und Themen rund um den Konsum von Alkohol geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Umgang mit Alkohol</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.“ (Arbeitsordnung Kinder und Jugendliche und Erwachsene) Auf vergangenen Lagern, wie dem letzten Bundeslager, ist uns das nicht immer gelungen. Insbesondere mit Alkohol gab es immer wieder negative Erfahrungen. Deshalb wollen wir die Regeln zum Alkoholausschank auf unserem Bundeslager anpassen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In den Oasen wird nur zwischen 23:00 und 2:00 bis 3:00 Uhr Alkohol ausgeschenkt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Der Ausschank von Alkohol ist nur in den Oasen erlaubt. Ausgeschenkter Alkohol darf sich nur in physisch abgegrenzten Bereichen der Oasen befinden und konsumiert werden.</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Menge der Oasen, in denen kein Alkohol ausgeschenkt wird, entspricht der Hälfte (abgerundet) der vorhandenen Oasen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gibt zwei Abende, an denen kein Alkohol ausgeschenkt wird,<br>
Dies könnten z.B.: das Bergfest und der letzte Abend sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn wir auf dem Bundeslager Alkohol konsumieren geschieht das verantwortungsbewusst und gemäßigt, als Orientierung hierfür gilt nicht mehr als folgende Mengen:
<ul><li>Über 18 60 g/Person/Tag<br>
Das entspricht z.B. 1,5 Liter Bier oder 0,6 Liter Wein</li><li><br>
Über 16, unter 18 40 g/Person/Tag<br>
Das entspricht<br>
z.B. 1 Liter Bier oder 0,4 Liter Wein</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es ist explizit verboten, selbst alkoholische Getränke mitzubringen oder selbst mitgebrachte alkoholische Getränke zu konsumieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Teilnehmenden des Lagers stehen in der Pflicht die Regelungen des Jugendschutzgesetzes umzusetzen. Dazu gehört insbesondere kein Alkoholkonsum von unter 16 jährigen Personen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Weiteres</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Oasen werden beim Durchsetzen der Regeln durch das Bundeslager (z.B. SOS) Unterstützt. Das Bundeslagerteam ist bereit und in der Lage eine geforderte Regelung umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesrat geht davon aus, dass unter diesen Vorrausetzungen von einzelnen Ländern geführte Oasen ggf. nichtmehr als tragfähiges Konzept verwendet werden können. Hier wünschen wir uns eine Überarbeitung des Konzeptes, um z.B. Kooperationen von ausrichtenden Landesverbänden zu ermöglichen und dennoch landesspezifische Spezialitäten anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Evaluation dieses Konzeptes nach dem Bundeslager soll das Bundeslagerteam explizite Daten zu Vorfällen mit Alkohol erheben. Genauso soll eine möglichst genaue Statistik zum Ausschank von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken geführt werden. Nach dem Bundeslager 2026 soll dieses Konzept im BR reflektiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die weitere Ausarbeitung dieses Konzeptes erfolgt durch das Bundeslagerteam in enger Rücksprache mit dem Bundesrat.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Singerunden, Spiele und Gespräche bis tief in die Nacht sind für viele von uns Bundeslagermomente, an die wir uns noch lange gerne zurückerinnern. Leider gibt es aber auch immer wieder Erlebnisse und Situationen, die uns nicht nur in positiven Erinnerungen schwelgen lassen. Eine der zentralen Ursachen hierfür ist der unkontrollierte und unreflektierte Umgang mit Alkohol. Der VCP ist ein Kinder- und Jugendverband, dies bedeutet gerade diese in ihrer Entwicklung zu fördern, sichere Räume zu schaffen, sie zu bilden und sich der eigenen Vorbildfunktion als Leitungen und Erwachsene*r bewusst zu sein. Der Ausschank von Alkohol ist es, der uns daran hindert, schöne Momente gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen, der Zielgruppe des Bundeslagers, zu erleben, da sie von den Oasen ausgeschlossen sind. Aufgrund dieser Gedanken und guten Erfahrungen auf dem Nordlager 2024 erarbeitete der Bundesrat, in Zusammenarbeit mit den Ländern, ein „Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager“ mit dem sichere und wertvolle Bundeslagerelemente für alle möglich sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Konzept setzt den Fokus vor allem auf drei Bereiche:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Oasenkonzept</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kommunikation und Schulung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Umgang mit Alkohol</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grundlegende Idee ist es, neben den Regelungen zum Konsum von Alkohol auch einen Mehrwert und attraktives Programm für alle zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Abschnitt Oasenkonzept bietet hier zum einen verschiedene Ideen für ein attraktives Angebot in den Oasen, das für möglichst viele Teilnehmende ein ansprechendes Programm bieten soll. Außerdem werden günstige und attraktive Alkoholfreie Getränke vorgeschrieben, um auch Personen, die keinen Alkohol trinken, ein gutes Angebot zu bieten. Genauso können diese, durch Angebot und Preis, dazu beitragen die Kaufanreize für Alkohol zu reduzieren. Dadurch wird sich erhofft, die konsumierte Alkoholmenge zu senken. Die Idee der Oasen als vollständiger Programmort auf dem Bundeslager benötigt auch ein anderes Finanzierungsmodell. Hierzu sollte unter Anderem gehören, dass Gewinne nicht mehr direkt an das die Oase ausrichtende Land gehen. Die Möglichkeit durch den Verkauf von Alkohol Gewinne für den eigenen Landesverband zu erzielen, schafft Anreize, Regelungen zu umgehen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vernachlässigen. Der Bundesrat schlägt vor, die Bundeslagerleitung damit zu beauftragen ein Konzept für den Umgang mit Gewinnen aus den Oasen zu erarbeiten. Genauso ist aber natürlich zu prüfen, ob unter den Voraussetzungen dieses Konzeptes auch die grundlegende Selbstfinanzierung der Oasen überdacht werden sollte, es könnte ein Nachtragshaushalt zum Bundeslager erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der generellen Abendgestaltung soll sich mit dem Konsum von Alkohol beschäftigt und ein verantwortungsvoller Umgang damit erreicht werden. Neben Beschränkungen ist uns hier besonders wichtig einen Schwerpunkt auf gute Kommunikation und informierende Inhalte zu legen, um alle Teilnehmenden mitzunehmen. Es soll auf die aktuelle Diskussion rund um diesen Antrag aufgebaut und die Entscheidungsfindung deutlich gemacht werden. Das Angebot einer freiwilligen E-Learningschulung soll bereits vor dem Lager die Sensibilität für das Thema schärfen. Auf dem Landeslager in Württemberg wurden bereits gut Erfahrungen mit einer freiwilligen E-Learningschulung zum Thema Prävention gemacht. Um während des Lagers eine Auseinandersetzung zu ermöglichen, soll es verschiedene Angebote geben, die sowohl die Auswirkungen von Alkohol deutlich machen als auch Raum für eine Selbstreflexion schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Oasen möglichst viel mit Teilnehmenden jeden Alters nutzen zu können, gibt es einige weitere Regelungen. Es soll jeden Abend erst einmal für alle die Möglichkeit auf einen Oasenbesuch geben, in dieser Zeit wird weder Alkohol ausgeschenkt noch konsumiert. Um 23:00 Uhr sollen alle Minderjährigen den Oasenbereich verlassen und ihm Anschluss kann mit dem Ausschank von alkoholhaltigen Getränken begonnen werden. Um sich am nächsten Tag verantwortungsvoll den Aufgaben eines Lagerlebens stellen zu können ist um 2:00 Uhr Schankschluss. Damit auch längere Abende (mit Sipplingen oder Personen, die sich im Kontext Alkohol nicht wohlfühlen) verbracht werden können, soll in der Mehrzahl der Oasen kein Alkohol ausgeschenkt werden so wie zwei komplett alkoholfreie Abende geben.<br>
Auf dem BR II wurde entschieden eine feste Begrenzung der konsumierbaren Alkoholmenge in eine Empfehlung umzuwandeln. Wir sind weiterhin der Auffassung, dass dies die maximal zu konsumierende Menge ist, wollen dies aber nicht vorschreiben, um so einen Kompromiss zwischen festen Regeln und Eigenverantwortung zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zuletzt ist es uns wichtig, auf dem Bula genügend Daten zu erheben um die Umsetzung dieses Konzeptes beurteilen und evaluieren zu können.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 20:32:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Änderung Schulungsrahmenkonzeption des VCP</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/anderung-schulungsrahmenkonzeption-des-vcp-15910</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/anderung-schulungsrahmenkonzeption-des-vcp-15910</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulungsrahmenkonzeption des VCP wie folgt zu ändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Woodbadge-Training im VCP richtet sich an <span class="underline"><em>erwachsene Mitarbeiter*innen mit mindestens Jugendleitercardausbildung oder vergleichbaren Qualifikationen ab der Stammesebene</em></span> im VCP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Woodbadge-Training setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihren eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Stärken und Schwächen auseinander, um diese in ihren Führungsaufgaben gezielt einzusetzen und damit reflektiert umzugehen. Neben der eigenen Standortbestimmung setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihrer eigenen Erfahrung in Führung auseinander und reflektieren diese insbesondere innerhalb der Rahmenbedingungen, die VCP, aber auch <span class="underline"><em>der Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände </em></span>sowie WAGGGS und WOSM für ihre Arbeit geben. Sie werden gestärkt, die verbandliche Entwicklung aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>WOSM nennt drei verschiedenen Versionen des Woodbadge-Trainings, je nachdem, für welche Rolle die Person ausgebildet wird. Für Erwachsene, die neue Entwicklungen in das Jugendprogramm implementieren und anwenden, wird das traditionsreiche Woodbadge mit 2 Holzperlen verliehen. Für Erwachsene, die andere bei der Implementierung unterstützen und konzeptionelle Umsetzungsideen entwickeln, gibt es das Woodbadge mit 3 Holzperlen. Für Personen, die die nationale Organisation strategisch weiterentwickeln und Neukonzeptionen entwickeln wird das Woodbadge mit 4 Holzperlen verliehen.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Überlagert man diese Zielgruppendefinition mit unserer Schulungsrahmenkonzeption und den dort beschriebenen Anforderungen an Leitungen ab der Stammesebene, ergibt sich eine eindeutige Beziehung zwischen diesen beiden:</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die „neue Entwicklungen in das Jugendprogramm implementieren und anwenden“ entsprechen dem Niveau einer Stammesleitung (Punkt 4 der SRK). <em>Der Kurs muss die Teilnehmenden auf die dort beschriebenen Aufgaben und Anforderungen vorbereiten.</em> Diese Personen arbeiten mit anderen Leitungen zusammen unmittelbar in der Kinder- und Jugendarbeit. Da die Ausbildung von Stammesmitarbeitenden Länderaufgabe ist, findet diese Form der Woodbadgeausbildung in den Ländern statt. Wo ein VCP Land zu klein ist, um diese Ausbildung selbst zu leisten, werden Kooperationen zwischen mehreren Ländern gebildet, um die Ausbildung der Stammesmitarbeitenden sicher zu stellen.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die andere bei der Implementierung unterstützen und konzeptionelle Umsetzungsideen entwickeln entsprechen der Arbeit von Leitenden auf Landesebene (z.B. Landesleitungen, Schulungsbeauftragte, Stufenarbeitsbeauftragte usw. - Punkt 5 der SRK). Der Kurs muss die Teilnehmenden auf die dort beschriebenen Aufgaben und Anforderungen vorbereiten. </em><em>Diese Personen leiten in der Regel andere Erwachsene an bzw. bilden sie aus und entwickeln Konzeptionen zur Unterstützung der Stammesebene wie z.B. Schulungskonzeptionen, praktische Arbeitshilfen etc.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die den Pfadfinderverband strategisch weiterentwickeln und Neukonzeptionen entwickeln entsprechen der Arbeit von Leitenden auf Bundesebene (Bundesleitung, Beauftragte der Bundesleitung wie z.B. Bundeslagerleitung, Fachgruppensprecher*innen - Punkt 6 der SRK). Der Kurs muss die Teilnehmenden auf die dort beschriebenen Aufgaben und Anforderungen vorbereiten. </em><br><em>Diese Personen leiten in der Regel andere Erwachsene an bzw. bilden sie aus und arbeiten in der Organisationsentwicklung des VCP.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Eine Übersicht über die Zielgruppen und die Zuordnung zu den entsprechenden Woodbadgekursen finden sich in (Abbildung x).</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>WOSM <em><span class="underline">baut auf</span></em>vier »Lernfelder« (Learning Areas) für das Woodbadge-Training: Führung (leadership), Management (management), Kommunikation (communication) und Grundlagen unseres Pfadfindens (fundamental scouting). Diese <em><span class="underline">Themen ziehen sich durch alle Formen des Woodbadgetrainings, allerdings ändern sich je nach Zielgruppe Blickwinkel und Thementiefe</span></em>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Führung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aspekte von Führung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Leitungsverständnis im VCP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mitarbeiter*innen begleiten, leiten und führen können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entscheidungskompetenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abgrenzung der eigenen Leitungskompetenz zu anderen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sich und die eigenen Bedürfnisse dabei immer auch selbst im Blick zu haben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Management</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langfristiges, strategisches Denken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Organisiert und strukturiert arbeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eigenes Zeitmanagement entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterscheidung und Anwendung von Zielen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grundlagen des Projektmanagements anwenden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mich und andere wertschätzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Positive Feedbackkultur leben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umgang miteinander in Gremien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundlagen unseres Pfadfindens</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit den Zielen, Methoden und der Tradition des VCP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen, die die Ring- und Weltverbände vorgeben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit dem Evangelium Jesu Christi als Grundlage unserer Arbeit im Verband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Das Woodbadge soll im VCP als lebenslange Persönlichkeitsentwicklung verstanden werden, daher ist das WAGGGS Leadership Modell Teil des Woodbadge.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Das WAGGGS Leadership Modell setzt allein auf Werte und Verhalten. Die sechs definierten Leadership Mindsets (Reflective, Worldly, responsible action, gender eqality, collaborative und creative &amp; critical thinking) fordern zur ständigen Auseinandersetzung mit der täglichen Pfadfinder*innenarbeit auf. Das Modell geht davon aus, dass Pfadfinder*innen bei der konsequenten Anwendung der verschiedenen Sichtweisen auf ihre Arbeit, die von WOSM angepeilten Kompetenzen auf jeden Fall erwerben. Das Modell macht aber die Notwendigkeit der unermüdlichen Weiterarbeit am eigenen Verhalten und der eigenen Persönlichkeit deutlich und ermöglicht es eben nicht, sich auf einmal nachgewiesenen Kompetenzen auszuruhen.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Inhalte und Ziele des Woodbadge-Trainings werden während des Kurses durch Arbeitseinheiten mit praktischen und theoretischen Elementen umgesetzt. So kommt durch den Einsatz sowohl von Pfadfinder*innentechniken, <span class="underline"><em>vielfältigen </em></span><em><span class="underline">Moderationsmethoden</span>,</em> Übungen als auch durch Vorträge, Diskussionsrunden, Arbeit in Kleingruppen oder im Plenum und Reflexionseinheiten ein bunter Mix von Methoden zur Anwendung.<span class="underline"><em>Begleitet wird die Kurslaufzeit durch ein individuelles Coaching der Teilnehmenden, in dem die Teilnehmenden sich Ziele für ihre persönliche Entwicklung setzen und ihre Fortschritte reflektieren können. Um den zeitlichen Ressourcen einer erwachsenen, meist berufstätigen Zielgruppe gerecht werden zu können, findet die Kursdurchführung für die Woodbadge 3 und 4 Kurse in drei Modulen an drei Wochenenden verteilt über ein Jahr statt.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den Kurs folgt in der Projektphase die Durchführung eines selbstgewählten, praktischen Projektes, inklusive einer Dokumentation und Reflexion der Ergebnisse.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der 47. Bundesversammlung hat der VCP eine Schulungsrahmenkonzeption, die den Orientierungsrahmen für Schulungsarbeit innerhalt des VCP darstellt. Die Ausführungen zum Woodbadge-Training basieren auf dem damals aktuellen Woodbadge Framework von WOSM.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2020 hat WOSM ein neues Woodbadge-Framework veröffentlicht, welches die Fachgruppe Woodbadge zum Anlass genommen hat, um das Woodbadge-Konzept des VCP zu aktualisieren. Bei der Aktualisierung wurde außerdem berücksichtigt, dass…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… Teilnehmende mit unterschiedlichen Bildungsniveaus weder unter- noch überfordert mit dem Kurs sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… der Kurs die Qualifikation für die ausgeübte Funktion oder Aufgabe fördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… das neue Konzept drei Versionen des Woodbadge-Trainings vorsieht, jenachdem für welche Funktion die Teilnehmenden ausgebildet werden.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 09:42:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Ergebnisverwendung</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/ergebnisverwendung-24133</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 13.05.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/ergebnisverwendung-24133</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird ermächtigt, bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2025 Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Ergebnisverwendung i.S.d. § 268 Abs. 1 HGB (d.h. Einstellungen in/Entnahmen aus Rücklagen) vorzunehmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 22:23:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-zum-beschluss-des-konzeptes-zur-abendgestaltung-auf-dem-bundesl-24301</link>
                        <author>Landesversammlung Württemberg (dort beschlossen am: 29.03.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-zum-beschluss-des-konzeptes-zur-abendgestaltung-auf-dem-bundesl-24301</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge folgendes Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einleitung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle vier Jahre erleben wir mit dem Bundeslager eines der großen Highlights in unserem Verband. Vor allem für unsere Jugendlichen ist es oft ein prägendes Ereignis ihrer noch jungen Pfadikarriere. Sie sind es, denen wir als Zielgruppe des Bundeslagers tolles Programm und schöne Erinnerungen bereiten wollen. Auch die Lagerabende gehören für viele von uns fest zum Erlebnis Bula dazu. Doch unsere jüngsten sind hier oft ausgeschlossen. Deshalb wollen wir gemeinsam auch die Bundeslagerabende attraktiv für alle gestalten. Unsere Oasen sollen Orte sein, an denen das ganze Lager zusammenkommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Oasenkonzept </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen Oasen als Programmorte für alle Altersgruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dies Bedeutet auch, dass die Oasen min. teilweise über den Haushalt des Bundeslagers finanziert werden sollten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Folgende beispielhafte Themen können Oasen zu attraktiven Orten für verschiedenste Gruppen machen:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Spiele-/Puzzletische</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Singerunden die unabhängig von Alkoholausschank sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kulinarische Angebote mit ansprechenden Verzehrorten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Räume die auch für größere Gruppen nutzbar sind<br>
z.B. für Stämme ohne Gemeinschaftszelt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bühnenprogramm, Quizze, Theater</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In allen Oasen sind die günstigsten Getränke attraktiv und alkoholfrei.<br>
z.B. Limos, Eistee, Saft(-Schorlen), 0,0% Bier usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunikation und Schulung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen im Vorfeld des Bundeslager auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die damit verbundenen Gefahren hinweisen. Dies soll sensibilisieren und Aufmerksam machen. Insbesondere auch die Gründe, die zu diesem Konzept geführt haben wollen wir hierbei vermitteln. Hiermit soll auch eine neue Erwartungshaltung, weg von einem Festivalcharakter, an unser Bundeslager kreiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll eine freiwillige Onlineschulung für die Teilnehmende des Bundeslagers geben um sich im Vorfeld mit dem Thema Alkohol auf dem Bundeslager zu beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Lager soll es Infomaterial zu den Auswirkungen von Alkohol geben, dies kann z.B. durch Medien in den Oasen oder Angebote wie Workshops zu den körperlichen Auswirkungen von Alkohol (z.B. Rauschbrille) geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In jeder Oase muss es mindestens eine ansprechbare Person für Fragen, Sorgen und Themen rund um den Konsum von Alkohol geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgang mit Alkohol </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.“ (Arbeitsordnung Kinder und Jugendliche und Erwachsene) Auf vergangenen Lagern, wie dem letzten Bundeslager, ist uns das nicht immer gelungen. Insbesondere mit Alkohol gab es immer wieder negative Erfahrungen. Deshalb wollen wir die Regeln zum Alkoholausschank auf unserem Bundeslager anpassen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In den Oasen wird nur zwischen 23:00 bis 3:00 Uhr Alkohol ausgeschenkt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss mindestens eine Oase pro Abend geben in der kein Alkohol ausgeschenkt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gibt zwei Abende, an denen kein Alkohol ausgeschenkt wird,<br>
Dies könnten z.B.: das Bergfest und der letzte Abend sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Teilnehmenden des Lagers stehen in der Pflicht die Regelungen des Jugendschutzgesetzes umzusetzen. Dazu gehört insbesondere kein Alkoholkonsum von unter 16-jährigen Personen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weiteres </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Oasen werden beim Durchsetzen der Regeln durch das Bundeslager (z.B. SOS) Unterstützt. Das Bundeslagerteam ist bereit und in der Lage eine geforderte Regelung umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesrat geht davon aus, dass unter diesen Vorrausetzungen von einzelnen Ländern geführte Oasen ggf. nichtmehr als tragfähiges Konzept verwendet werden können. Hier wünschen wir uns eine Überarbeitung des Konzeptes, um z.B. Kooperationen von ausrichtenden Landesverbänden zu ermöglichen und dennoch landesspezifische Spezialitäten anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Evaluation dieses Konzeptes nach dem Bundeslager soll das Bundeslagerteam explizite Daten zu Vorfällen mit Alkohol erheben. Genauso soll eine möglichst genaue Statistik zum Ausschank von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken geführt werden. Nach dem Bundeslager 2026 soll dieses Konzept im BR reflektiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die weitere Ausarbeitung dieses Konzeptes erfolgt durch das Bundeslagerteam in enger Rücksprache mit dem Bundesrat.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Vertrauenskultur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bisherige Vorlage sah eine feste Obergrenze für den Alkoholausschank pro Person vor. Eine fix vorgegebene Maximalmenge könnte nicht nur als paternalistisch empfunden werden, sondern auch dazu führen, dass der Alkoholkonsum in weniger kontrollierten Bereichen stattfindet – was nicht im Sinne eines verantwortungsbewussten Miteinanders ist. Deshalb wurde bewusst auf die verbindliche Ausschankmenge verzichtet, um den individuellen Handlungsspielraum zu belassen und eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Flexibilisierung der Schließzeiten der Oasen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der intensiven Diskussion wurde deutlich, dass starre Zeiten in den unterschiedlichen Oasen zu Problemen führen könnten, da als Folge der Beendigung des Ausschanks viele Besucher*innen gleichzeitig die Oasen verlassen und auf dem Heimweg in Richtung Zelte aufbrechen. Dabei sind sie meist in Personengruppen unterwegs, die noch Unterhaltungen fortführen. An Hauptverkehrsachsen und besonders wenn mehrere Gruppen parallel unterwegs sind, sind die Schlafenden in den angrenzenden Zelten einer starken Lärmbelastung und einer Störung der Nachtruhe ausgesetzt. Das sorgt für Konfliktpotenzial. Um große Wanderungsbewegungen am Abend zu vermeiden, sollte die Ausschankzeit entzerrt werden und die Schließzeiten der Oasen auf unterschiedliche Zeitpunkte gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>3. Zielsetzung: Schutz und Erlebnis gleichermaßen gewährleisten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vorgenommenen Änderungen sind Ausdruck des Bestrebens, ein Konzept zu schaffen, das einerseits den Schutz der jüngeren und schutzbedürftigen Teilnehmer sicherstellt und andererseits den Spaß und die Erlebniskultur des Bundeslagers fördert. Die Maßnahmen zur Schulung, Kommunikation und das Vorhalten von ansprechbaren Vertrauenspersonen bleiben dabei zentrale Elemente. Ein weiterer Kernpunkt bleiben die alkoholfreien Oasen, die für alle, auch die Jüngsten, zugänglich sind. Durch den Verzicht auf eine weitere Einschränkung durch feste Ausschankmengen sowie die flexiblere Gestaltung der Oasen-Schließzeiten wird der Rahmen geschaffen, in dem alle Beteiligten – von den Sipplingen bis zu den Mitarbeiter*innen – ihren Abend gestalten können, ohne sich bevormundet zu fühlen.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 21:34:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Änderung Schulungsrahmenkonzeption des VCP</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/motion/62</link>
                        <author>Bundesrat (dort beschlossen am: 13.04.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/motion/62</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulungsrahmenkonzeption des VCP wie folgt zu ändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Woodbadge-Training im VCP richtet sich <span class="underline"><em>erwachsene Mitarbeiter*innen mit mindestens Jugendleitercardausbildung oder vergleichbaren Qualifikationen ab der Stammesebene</em></span> im VCP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Woodbadge-Training setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihren eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Stärken und Schwächen auseinander, um diese in ihren Führungsaufgaben gezielt einzusetzen und damit reflektiert umzugehen. Neben der eigenen Standortbestimmung setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihrer eigenen Erfahrung in Führung auseinander und reflektieren diese insbesondere innerhalb der Rahmenbedingungen, die VCP, aber auch <span class="underline"><em>der Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände </em></span>sowie WAGGGS und WOSM für ihre Arbeit geben. Sie werden gestärkt, die verbandliche Entwicklung aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>WOSM nennt drei verschiedenen Versionen des Woodbadge-Trainings, je nachdem, für welche Rolle die Person ausgebildet wird. Für Erwachsene, die neue Entwicklungen in das Jugendprogramm implementieren und anwenden, wird das traditionsreiche Woodbadge mit 2 Holzperlen verliehen. Für Erwachsene, die andere bei der Implementierung unterstützen und konzeptionelle Umsetzungsideen entwickeln, gibt es das Woodbadge mit 3 Holzperlen. Für Personen, die den die nationale Organisation strategisch weiterentwickeln und Neukonzeptionen entwickeln wird das Woodbadge mit 4 Holzperlen verliehen.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Überlagert man diese Zielgruppendefinition mit unserer Schulungsrahmenkonzeption und den dort beschriebenen Anforderungen an Leitungen ab der Stammesebene, ergibt sich eine eindeutige Beziehung zwischen diesen beiden:</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die „neue Entwicklungen in das Jugendprogramm implementieren und anwenden“ entsprechen dem Niveau einer Stammesführung. Diese Personen arbeiten mit anderen Leitungen zusammen unmittelbar in der Kinder- und Jugendarbeit. Da die Ausbildung von Stammesmitarbeitenden Länderaufgabe ist, findet diese Form der Woodbadgeausbildung in den Ländern statt. Wo ein VCP Land zu klein ist, um diese Ausbildung selbst zu leisten, werden Kooperationen zwischen mehreren Ländern gebildet, um die Ausbildung der Stammesmitarbeitenden sicher zu stellen.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die andere bei der Implementierung unterstützen und konzeptionelle Umsetzungsideen entwickeln entsprechen der Arbeit von Leitenden auf Landesebene (z.B. Landesleitungen, Schulungsbeauftragte, Stufenarbeitsbeauftragte usw.) Diese Personen leiten in der Regel andere Erwachsene an bzw. bilden sie aus und entwickeln Konzeptionen zur Unterstützung der Stammesebene wie z.B. Schulungskonzeptionen, praktische Arbeitshilfen etc.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="underline"><em>Personen, die den Pfadfinderverband strategisch weiterentwickeln und Neukonzeptionen entwickeln entsprechen der Arbeit von Leitenden auf Bundesebene (Bundesleitung, Beauftragte der Bundesleitung wie z.B. Bundeslagerleitung, Fachgruppensprecher*innen). Diese Personen leiten in der Regel andere Erwachsene an bzw. bilden sie aus und arbeiten in der Organisationsentwicklung des VCP.</em></span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Eine Übersicht über die Zielgruppen und die Zuordnung zu den entsprechenden Woodbadgekursen finden sich in (Abbildung x).</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>WOSM <em><span class="underline">baut auf</span></em>vier »Lernfelder« (Learning Areas) für das Woodbadge-Training: Führung (leadership), Management (management), Kommunikation (communication) und Grundlagen unseres Pfadfindens (fundamental scouting). Diese <em><span class="underline">Themen ziehen sich durch alle Formen des Woodbadgetrainings, allerdings ändern sich je nach Zielgruppe Blickwinkel und Thementiefe</span></em>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Führung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aspekte von Führung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Leitungsverständnis im VCP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mitarbeiter*innen begleiten, leiten und führen können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Entscheidungskompetenz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abgrenzung der eigenen Leitungskompetenz zu anderen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sich und die eigenen Bedürfnisse dabei immer auch selbst im Blick zu haben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Management</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langfristiges, strategisches Denken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Organisiert und strukturiert arbeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eigenes Zeitmanagement entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterscheidung und Anwendung von Zielen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grundlagen des Projektmanagements anwenden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mich und andere wertschätzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Positive Feedbackkultur leben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umgang miteinander in Gremien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundlagen unseres Pfadfindens</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit den Zielen, Methoden und der Tradition des VCP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen, die die Ring- und Weltverbände vorgeben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auseinandersetzung mit dem Evangelium Jesu Christi als Grundlage unserer Arbeit im Verband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Das Woodbadge soll im VCP als lebenslange Persönlichkeitsentwicklung verstanden werden, daher ist das WAGGGS Leadership Modell Teil des Woodbadge.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><em>Das WAGGGS Leadership Modell setzt allein auf Werte und Verhalten. Die sechs definierten Leadership Mindsets (Reflective, Worldly, responsible action, gender eqality, collaborative und creative &amp; critical thinking) fordern zur ständigen Auseinandersetzung mit der täglichen Pfadfinder*innenarbeit auf. Das Modell geht davon aus, dass Pfadfinder*innen bei der konsequenten Anwendung der verschiedenen Sichtweisen auf ihre Arbeit, die von WOSM angepeilten Kompetenzen auf jeden Fall erwerben. Das Modell macht aber die Notwendigkeit der unermüdlichen Weiterarbeit am eigenen Verhalten und der eigenen Persönlichkeit deutlich und ermöglicht es eben nicht, sich auf einmal nachgewiesenen Kompetenzen auszuruhen.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Inhalte und Ziele des Woodbadge-Trainings werden während des Kurses durch Arbeitseinheiten mit praktischen und theoretischen Elementen umgesetzt. So kommt durch den Einsatz sowohl von Pfadfinder*innentechniken, <span class="underline"><em>vielfältigen </em></span><em><span class="underline">Moderationsmethodemethoden</span>,</em> Übungen als auch durch Vorträge, Diskussionsrunden, Arbeit in Kleingruppen oder im Plenum und Reflexionseinheiten ein bunter Mix von Methoden zur Anwendung.<span class="underline"><em>Begleitet wird die Kurslaufzeit durch ein individuelles Coaching der Teilnehmenden, in dem die Teilnehmenden sich Ziele für ihre persönliche Entwicklung setzen und ihre Fortschritte reflektieren können. Um den zeitlichen Ressourcen einer erwachsenen, meist berufstätigen Zielgruppe gerecht werden zu können, findet die Kursdurchführung für die Woodbadge 3 und 4 Kurse in drei Modulen an drei Wochenenden verteilt über ein Jahr statt.</em></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den Kurs folgt in der Projektphase die Durchführung eines selbstgewählten, praktischen Projektes, inklusive einer Dokumentation und Reflexion der Ergebnisse.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der 47. Bundesversammlung hat der VCP eine Schulungsrahmenkonzeption, die den Orientierungsrahmen für Schulungsarbeit innerhalt des VCP darstellt. Die Ausführungen zum Woodbadge-Training basieren auf dem damals aktuellen Woodbadge Framework von WOSM.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2020 hat WOSM ein neues Woodbadge-Framework veröffentlicht, welches die Fachgruppe Woodbadge zum Anlass genommen hat, um das Woodbadge-Konzept des VCP zu aktualisieren. Bei der Aktualisierung wurde außerdem berücksichtigt, dass…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… Teilnehmende mit unterschiedlichen Bildungsniveaus weder unter- noch überfordert mit dem Kurs sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… der Kurs die Qualifikation für die ausgeübte Funktion oder Aufgabe fördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>… das neue Konzept drei Versionen des Woodbadge-Trainings vorsieht, jenachdem für welche Funktion die Teilnehmenden ausgebildet werden.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/std21121155/motion/62/embeddedpdf?file=%2Fstd21121155%2Fmotion%2F62%2Fviewpdf%3FsectionId%3D13"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 09:15:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/motion/53</link>
                        <author>Bundesrat (dort beschlossen am: 13.04.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/motion/53</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge das Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager in folgender Form beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Einleitung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle vier Jahre erleben wir mit dem Bundeslager eines der großen Highlights in unserem Verband. Vorallem für unsere Jugendlichen ist es oft ein prägendes Ereignis ihrer noch jungen Pfadikarriere. Sie sind es, denen wir als Zielgruppe des Bundeslagers tolles Programm und schöne Erinnerungen bereiten wollen. Auch die Lagerabende gehören für viele von uns fest zum Erlebnis Bula dazu. Doch unsere jüngsten sind hier oft ausgeschlossen. Deshalb wollen wir gemeinsam auch die Bundeslagerabende attraktiv für alle gestalten. Unsere Oasen sollen Orte sein, an denen das ganze Lager zusammenkommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Oasenkonzept</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen Oasen als Programmorte für alle Altersgruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gewinne der Oasen werden nicht direkt an die betreibenden Länder ausgeschüttet. Die Bundeslagerleitung wird beauftragt ein Verwendungskonzept für anfallende Gewinne zu erarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Folgende beispielhafte Themen können Oasen zu attraktiven Orten für verschiedenste Gruppen machen:
<ul><li>Spiele-/Puzzletische</li><li>Singerunden die unabhängig von Alkoholausschank sind</li><li>Kulinarische Angebote mit ansprechenden Verzehrorten</li><li>Räume die auch für größere Gruppen nutzbar sind<br>
z.B. für Stämme ohne Gemeinschaftszelt</li><li>Bühnenprogramm, Quizze, Theater</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In allen Oasen sind die günstigsten Getränke attraktiv und alkoholfrei.<br>
z.B. Limos, Eistee, Saft(-Schorlen), 0,0% Bier usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kommunikation und Schulung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen im Vorfeld des Bundeslager auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die damit verbundenen Gefahren hinweisen. Dies soll sensibilisieren und Aufmerksam machen. Insbesondere auch die Gründe, die zu diesem Konzept geführt haben wollen wir hierbei vermitteln. Hiermit soll auch eine neue Erwartungshaltung, weg von einem Festivalcharakter, an unser Bundeslager kreiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll eine freiwillige E-Learningschulung für die Teilnehmende des Bundeslagers geben um sich im Vorfeld mit dem Thema Alkohol auf dem Bundeslager zu beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Lager soll es Infomaterial zu den Auswirkungen von Alkohol geben, dies kann z.B. durch Medien in den Oasen oder Angebote wie Workshops zu den körperlichen Auswirkungen von Alkohol (z.B. Rauschbrille) geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Umgang mit Alkohol</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.“ (Arbeitsordnung Kinder und Jugendliche und Erwachsene) Auf vergangenen Lagern, wie dem letzten Bundeslager, ist uns das nicht immer gelungen. Insbesondere mit Alkohol gab es immer wieder negative Erfahrungen. Deshalb wollen wir die Regeln zum Alkoholausschank auf unserem Bundeslager anpassen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In den Oasen wird nur zwischen 23:00 und 2:00 Uhr Alkohol ausgeschenkt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Menge an Oasen, in denen kein Alkohol ausgeschenkt wird, muss mindestens gleich groß der Menge an alkoholausschenkenden Oasen sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gibt zwei Abende, an denen kein Alkohol ausgeschenkt wird,<br>
Dies könnten z.B.: das Bergfest und der letzte Abend sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wenn wir auf dem Bundeslager Alkohol konsumieren geschieht das verantwortungsbewusst und gemäßigt, als Orientierung hierfür gilt nicht mehr als folgende Mengen:
<ul><li>Über 18 60 g/Person/Tag<br>
das entspricht z.B. 1,5 Liter Bier oder 0,6 Liter Wein</li><li>Über 16, unter 18 40 g/Person/Tag<br>
Das entspricht z.B. 1 Liter Bier oder 0,4 Liter Wein</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Teilnehmenden des Lagers stehen in der Pflicht die Regelungen des Jugendschutzgesetzes umzusetzen. Dazu gehört insbesondere kein Alkoholkonsum von unter 16 jährigen Personen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Weiteres</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Oasen werden beim Durchsetzen der Regeln durch das Bundeslager (z.B. SOS) Unterstützt. Das Bundeslagerteam ist bereit und in der Lage eine geforderte Regelung umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesrat geht davon aus, dass unter diesen Vorrausetzungen von einzelnen Ländern geführte Oasen ggf. nichtmehr als tragfähiges Konzept verwendet werden können. Hier wünschen wir uns eine Überarbeitung des Konzeptes, um z.B. Kooperationen von ausrichtenden Landesverbänden zu ermöglichen und dennoch landesspezifische Spezialitäten anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Evaluation dieses Konzeptes nach dem Bundeslager soll das Bundeslagerteam explizite Daten zu Vorfällen mit Alkohol erheben. Genauso soll eine möglichst genaue Statistik zum Ausschank von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken geführt werden. Nach dem Bundeslager 2026 soll dieses Konzept im BR reflektiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die weitere Ausarbeitung dieses Konzeptes erfolgt durch das Bundeslagerteam in enger Rücksprache mit dem Bundesrat.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Singerunden, Spiele und Gespräche bis tief in die Nacht sind für viele von uns Bundeslagermomente, an die wir uns noch lange gerne zurückerinnern. Leider gibt es aber auch immer wieder Erlebnisse und Situationen, die uns nicht nur in positiven Erinnerungen schwelgen lassen. Eine der zentralen Ursachen hierfür ist der unkontrollierte und unreflektierte Umgang mit Alkohol. Der VCP ist ein Kinder- und Jugendverband, dies bedeutet gerade diese in ihrer Entwicklung zu fördern, sichere Räume zu schaffen, sie zu bilden und sich der eigenen Vorbildfunktion als Leitungen und Erwachsene*r bewusst zu sein. Der Ausschank von Alkohol ist es, der uns daran hindert, schöne Momente gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen, der Zielgruppe des Bundeslagers, zu erleben, da sie von den Oasen ausgeschlossen sind. Aufgrund dieser Gedanken und guten Erfahrungen auf dem Nordlager 2024 erarbeitete der Bundesrat, in Zusammenarbeit mit den Ländern, ein „Konzept zur Abendgestaltung auf dem Bundeslager“ mit dem sichere und wertvolle Bundeslagerelemente für alle möglich sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Konzept setzt den Fokus vor allem auf drei Bereiche:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Oasenkonzept</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kommunikation und Schulung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Umgang mit Alkohol</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grundlegende Idee ist es, neben den Regelungen zum Konsum von Alkohol auch einen Mehrwert und attraktives Programm für alle zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Abschnitt Oasenkonzept bietet hier zum einen verschiedene Ideen für ein attraktives Angebot in den Oasen, das für möglichst viele Teilnehmende ein ansprechendes Programm bieten soll. Außerdem werden günstige und attraktive Alkoholfreie Getränke vorgeschrieben, um auch Personen, die keinen Alkohol trinken, ein gutes Angebot zu bieten. Genauso können diese, durch Angebot und Preis, dazu beitragen die Kaufanreize für Alkohol zu reduzieren. Dadurch wird sich erhofft, die konsumierte Alkoholmenge zu senken. Die Idee der Oasen als vollständiger Programmort auf dem Bundeslager benötigt auch ein anderes Finanzierungsmodell. Hierzu sollte unter Anderem gehören, dass Gewinne nicht mehr direkt an das die Oase ausrichtende Land gehen. Die Möglichkeit durch den Verkauf von Alkohol Gewinne für den eigenen Landesverband zu erzielen, schafft Anreize, Regelungen zu umgehen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vernachlässigen. Der Bundesrat schlägt vor, die Bundeslagerleitung damit zu beauftragen ein Konzept für den Umgang mit Gewinnen aus den Oasen zu erarbeiten. Genauso ist aber natürlich zu prüfen, ob unter den Voraussetzungen dieses Konzeptes auch die grundlegende Selbstfinanzierung der Oasen überdacht werden sollte, es könnte ein Nachtragshaushalt zum Bundeslager erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der generellen Abendgestaltung soll sich mit dem Konsum von Alkohol beschäftigt und ein verantwortungsvoller Umgang damit erreicht werden. Neben Beschränkungen ist uns hier besonders wichtig einen Schwerpunkt auf gute Kommunikation und informierende Inhalte zu legen, um alle Teilnehmenden mitzunehmen. Es soll auf die aktuelle Diskussion rund um diesen Antrag aufgebaut und die Entscheidungsfindung deutlich gemacht werden. Das Angebot einer freiwilligen E-Learningschulung soll bereits vor dem Lager die Sensibilität für das Thema schärfen. Auf dem Landeslager in Württemberg wurden bereits gut Erfahrungen mit einer freiwilligen E-Learningschulung zum Thema Prävention gemacht. Um während des Lagers eine Auseinandersetzung zu ermöglichen, soll es verschiedene Angebote geben, die sowohl die Auswirkungen von Alkohol deutlich machen als auch Raum für eine Selbstreflexion schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Oasen möglichst viel mit Teilnehmenden jeden Alters nutzen zu können, gibt es einige weitere Regelungen. Es soll jeden Abend erst einmal für alle die Möglichkeit auf einen Oasenbesuch geben, in dieser Zeit wird weder Alkohol ausgeschenkt noch konsumiert. Um 23:00 Uhr sollen alle Minderjährigen den Oasenbereich verlassen und ihm Anschluss kann mit dem Ausschank von alkoholhaltigen Getränken begonnen werden. Um sich am nächsten Tag verantwortungsvoll den Aufgaben eines Lagerlebens stellen zu können ist um 2:00 Uhr Schankschluss. Damit auch längere Abende (mit Sipplingen oder Personen, die sich im Kontext Alkohol nicht wohlfühlen) verbracht werden können, soll in der Mehrzahl der Oasen kein Alkohol ausgeschenkt werden so wie zwei komplett alkoholfreie Abende geben.<br>
Auf dem BR II wurde entschieden eine feste Begrenzung der konsumierbaren Alkoholmenge in eine Empfehlung umzuwandeln. Wir sind weiterhin der Auffassung, dass dies die maximal zu konsumierende Menge ist, wollen dies aber nicht vorschreiben, um so einen Kompromiss zwischen festen Regeln und Eigenverantwortung zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zuletzt ist es uns wichtig, auf dem Bula genügend Daten zu erheben um die Umsetzung dieses Konzeptes beurteilen und evaluieren zu können.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 08:56:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Strategische Schwerpunkte Wachstum</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/strategische-schwerpunkte-wachstum-56181</link>
                        <author>Bundesvorstand (dort beschlossen am: 12.05.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/strategische-schwerpunkte-wachstum-56181</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zum Erreichen der Wachstumsziele der Pfadfindung nach Bundesversammlungsbeschluss 2022 (Wachstum bis 2032) definiert der VCP nachfolgende 7 strategische Schwerpunkte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wirkungsvolles Wissensmanagement</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Ranger und Rover im Verband halten und fördern</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Junge Erwachsene im Verband halten und fördern</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Unterstützung von Mitarbeiter*innen in den Stämmen</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Erwachsene in die Stammesarbeit einbinden </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Mehr Neugründungen</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Markenkern definieren &amp; Identität schaffen</em></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Bundesversammlung 2022 wurde beschlossen, die neunzehn Ziele der Pfadfindung unter die Überschrift „Wachstum“ zu setzen und dementsprechend die Arbeit der Bundesebene des VCP auf das Ziel der Mitgliedergewinnung hin auszurichten. Wachstum ist dabei kein rein quantitatives Ziel. Vielmehr müssen Quantität der Mitgliederzahlen, starke Strukturen und die Qualität der gebotenen Arbeit immer zusammen betrachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur besseren Fokussierung der Ressourcen und der weiteren Nutzbarmachung in die Landes- und Stammesebene braucht es konkrete strategische Schwerpunkte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir glauben, dass hierdurch vor allem auch auf Landesebene Maßnahmen eingeleitet werden können und wir als VCP durch die Ebenen hindurch sinnvoll an Wachstum arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die genaueren Definitionen der Schwerpunkte sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Wirkungsvolles Wissensmanagement: „Wissen im Verband ist effizient und niederschwellig zugänglich. Inhalte sind zentral und digital verfügbar und erleichtern die Arbeit auf allen Verbandsebenen.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Ranger und Rover im Verband halten und fördern: „Ranger und Rover sind langfristig im Verband aktiv und übernehmen Leitungsaufgaben. Sie identifizieren sich stark mit dem Verband und tragen aktiv zur Gestaltung bei.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Junge Erwachsene im Verband halten und fördern: „Junge Erwachsene (21–27 Jahre) sind fest in den Verband eingebunden und erleben den VCP als Ort persönlicher Entwicklung und Verantwortung.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Unterstützung von Mitarbeiter*innen in den Stämmen: „Ehrenamtliche in den Stämmen sind motiviert und gut unterstützt. Sie finden eine Balance zwischen Engagement und Entlastung.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Erwachsene in die Stammesarbeit einbinden: „Erwachsene sind eine wertvolle Ressource im Verband und übernehmen bewusst Verantwortung. Sie unterstützen die Jugendarbeit, ohne die Jugendführung zu dominieren.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Neugründungen: „Der VCP ist flächendeckend in Deutschland vertreten. Neue Stämme entstehen dort, wo Bedarf besteht, und wachsen nachhaltig zu stabilen Gemeinschaften heran.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Markenkern definieren &amp; Identität schaffen: „Der VCP hat eine starke, unverwechselbare Identität, die nach innen wie außen positiv wahrgenommen wird. Die Marke VCP steht für Gemeinschaft, Vielfalt und christliche Werte.“</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Anhang findet ihr die durch den Bundesvorstand ausgearbeiteten Definitionen der Schwerpunkte. Die genaueren Definitionen sind aber nicht Teil dieses Antrags. Im Antrag soll nur über die Schwerpunkte allgemein abgestimmt werden.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/std21121155/strategische-schwerpunkte-wachstum-56181/embeddedpdf?file=%2Fstd21121155%2Fstrategische-schwerpunkte-wachstum-56181%2Fviewpdf%3FsectionId%3D13"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 22:25:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Teilhabe aller 14- bis 16-jährigen am Abendprogramm auf dem Bundeslager 2026</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-der-landesversammlung-2025-des-vcp-rheinland-pfalz-saar-an-die-64236</link>
                        <author>Landesversammlung VCP RPS 2025 (dort beschlossen am: 08.03.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-der-landesversammlung-2025-des-vcp-rheinland-pfalz-saar-an-die-64236</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung 2025 möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung beauftragt die Bundeslagerleitung damit, dass die Teilhabe der jungen Menschen der Pfadfinder*innenstufe im VCP (14-16 Jahre) in allen Pinten oder Großkonstruktionen mit Abendprogramm ermöglicht ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um allen Altersgruppen die aktive Teilhabe an kulturell wertvollen Veranstaltungen wie z.B. Singerunden, zu ermöglichen, schlagen wir vor, die Pinten und das darin stattfindende Programm so zu gestalten, dass sich alle Teilnehmer*innen wohlfühlen können</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 09:35:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Qualifizierung von Hauptberuflichen zur Prävention sexualisierter Gewalt (bundesweit)</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-der-landesversammlung-2025-des-vcp-rheinland-pfalz-saar-an-die-56877</link>
                        <author>Landesversammlung VCP RPS 2025 (dort beschlossen am: 08.03.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/antrag-der-landesversammlung-2025-des-vcp-rheinland-pfalz-saar-an-die-56877</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge folgenden Antragstext beschließen:<br><br>
Als VCP stellen wir sicher, dass für jeden Landesverband mindestens eine hauptamtliche Ansprechperson zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt zur Verfügung steht, die mit dem VCP Kontext vertraut ist und über eine entsprechende fachliche Qualifizierung verfügt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus soll der VCP auf Bundesebene Schulungen zu Prävention sexualisierter Gewalt anbieten, die sich explizit an Hauptberufliche der Bundeszentrale und Landesbüros, sowie Vertrauenspersonen richten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Prävention sexualisierter Gewalt ist in den letzten Jahren aus gutem Grund sehr präsent. Sie ist zu einem der wichtigsten und herausfordernden Themen im VCP geworden. Viele Ehrenamtliche und auch berufliche Mitarbeitende befassen sich – zum Teil schon seit vielen Jahren – intensiv damit. Die VCP-Länder haben Schutzkonzepte entwickelt und Vertrauenspersonen gewählt. Das ist gut so!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch es reicht nicht aus, sich auf das Wissen und die Erfahrung der Menschen zu stützen, die sich schon lange – oft aus eigenem Antrieb – mit dem Thema befassen und die sich dazu größtenteils eigenständig weitergebildet und vernetzt haben. Es braucht dringend eine strukturell verankerte, professionelle Unterstützung von beruflichen Mitarbeitenden. Diese können mit ihren zeitlichen und fachlichen Ressourcen dabei unterstützen, das Schutzkonzept umzusetzen und weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere im Interventionsfall kommen ehrenamtliche Vertrauensperson schnell an ihre Grenzen – sie fühlen sich dann überfordert und alleine gelassen. In der intensiven Interventionsphase müssen sie außerdem sehr viel Zeit neben all ihren Alltagstätigkeiten investieren. Wer eine Intervention anstößt, muss darüber hinaus immer mit einem eskalierenden Konflikt, Gegenwind und Anfeindungen rechnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es zentral, dass die handelnden Personen professionell unterstützt werden. Gerade durch die Einführung der Schutzkonzepte kommt es zu einem erhöhten Fallaufkommen, da sexualisierte Gewalt endlich ansprechbar wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Selbstverständlich sollte dort, wo das Interventionskonzept es vorsieht, auch eine externe Fachberatungsstelle hinzugezogen werden. Jedoch besteht für die verantwortlichen Personen (Landesvorstände, Vertrauenspersonen, Bildungsreferent*innen) die Notwendigkeit, innerhalb des Systems VCP, der VCP-Strukturen, zu handeln und zu entscheiden. Daher müssen auch sie einbezogen und für diesen Fall geschult werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn ehrenamtliche Landesvorstände und Vertrauenspersonen wechseln, bieten Bildungsreferent*innen darüber hinaus Kontinuität. Sie können und müssen dafür sorgen, dass die Prävention sexualisierter Gewalt im Fokus bleibt und alle Verantwortlichen entsprechend geschult werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der VCP (Bund) könnte in Rücksprache mit den VCP-Ländern eine Schulung für die Bildungsreferent*innen von externen Anbietern initiieren, die auf den VCP zugeschnitten ist. Alternativ könnte der VCP eine entsprechende Weiterbildung empfehlen und die zuständigen Träger in den VCP-Ländern darum bitten, ihre Mitarbeitenden zu einer Teilnahme zu verpflichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mögliche Schulungen zur Anregung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.inmedio.de/de/angebote/betroffenengerechte-praevention-und-intervention/">Betroffengerechte Prä- und Intervention - inmedio</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.bjr.de/handlungsfelder/praevention-und-jugendschutz/praetect-praevention-sexueller-gewalt/praetect-qualifizierungsreihe">Qualifizierungsreihe Prätect</a>*</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>*Dauer: 130 Stunden</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 09:34:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11: Jugendpolitisches Konzept des VCP</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/jugendpolitisches-konzept-des-vcp-51862</link>
                        <author>Bundesrat und Bundesleitung (dort beschlossen am: 13.04.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/jugendpolitisches-konzept-des-vcp-51862</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge das <em>Jugendpolitische Konzept des VCP</em> als Ordnung der Satzung des VCP beschließen. Vom Beschluss ausgenommen sind die <em>aktuellen Haltungen und Forderungen</em>, sowie die Anhang-Dokumente.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die 53. Bundesversammlung beschloss im Jahr 2022:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>„Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) e.V. erarbeitet ein jugendpolitisches Konzept. Dieses dient als Basis und Orientierung für politische Positionierungen und Aktionen des VCP. Grundlage ist das jugendpolitische Konzept des Rings deutscher Pfadfinder*innenverbände e.V. (rdp). Die Erarbeitung des VCP-Konzepts liegt in der Verantwortung der Bundesleitung und wird zur Bearbeitung an den*die Generalsekretär*in und den*die hauptberufliche*n Referent*in für Jugendpolitik der Bundeszentrale weitergegeben. Bis zur Verabschiedung des VCP-eigenen Konzepts dient das jugendpolitische Konzept des rdp als Arbeitsgrundlage und Orientierung.“ </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diesem Antrag sind wir nachgekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das <em>Jugendpolitische Konzept des VCP</em> wurde über mehrere Monate hinweg erarbeitet. Im Prozess wurden sowohl die Perspektiven verschiedener Expert*innen, der Verbandsführung (Bundesleitung und Bundesrat) sowie junger Menschen berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgende Grundsätze gilt es zu beachten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Die Präambel dient als Basis und formuliert langfristig gültige Grundsätze.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Jugendpolitische Konzept soll in Versionen gedacht werden und lebendig sein, bspw. durch die regelmäßige Überprüfung der aktuellen Haltungen und Forderungen. Daher werden diese nicht durch die Bundesversammlung abgestimmt, sondern in der Bundesleitung, um auf aktuelle politische Geschehnisse reagieren zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Konzept muss sowohl die gesamtgesellschaftliche Realität sowie Verbandsinterna (aktuelle Beschlüsse, wechselnde Strukturen, etc.) berücksichtigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitgliedschaften, Partnerschaften, Vertretungen, Kooperationen und Bündnisse müssen aktuell gehalten werden. Diese werden daher im Anhang dokumentiert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das <em>Jugendpolitische Konzept des VCP</em> versteht sich als Ergänzung zum jugendpolitischen Konzept des rdp. Künftig soll der Fokus der jugendpolitischen Arbeit verstärkt auf der Ebene des Rings liegen. Wir engagieren uns daher für eine verzahnte jugendpolitische Zusammenarbeit der rdp-Mitgliedsverbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Update vom 15.06.2025) Eine überarbeitete Version des Jugendpolitischen Konzepts findet ihr im öffentlichen BVV-SharePoint:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://vcpmail.sharepoint.com/:b:/s/BVV/EZmnhSao6m1MiFov2UGqPB4ByizyhvImMpmXh_p_HJhGUg?e=xITBbD">23_BV2025_Jugendpolitisches Konzept des VCP NEU.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://vcpmail.sharepoint.com/:b:/s/BVV/ESIrBjy7WBZMm7Kqx3QHyX4B9GvrE9RWLq8dNefZhFaCUA?e=op6MLf">24_BV2025_Anlagen Jugendpolitisches Konzept.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antrtag und erste Version des Jugendpolitischen Konzepts: <a href="https://vcpmail.sharepoint.com/:b:/s/BVV/EXmWqF83EnhIq-TPgRljbC0B0whxdibv4p_2BqQn999uog?e=hafBoE">22_BV2025_A11_Jugendpolitisches_Konzept_des_VCP.pdf</a></p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 May 2025 14:03:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: rdp Vision</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/rdp-vision-37083</link>
                        <author>Bundesleitung (dort beschlossen am: 07.04.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/rdp-vision-37083</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt, sich in Gremien des rdps und insbesondere der Ringversammlung II/2025 für die Verabschiedung einer Vision für den rdp einzusetzen. Die Bundesversammlung begrüßt grundsätzlich die Weiterentwicklung des Rings deutscher Pfadfinder*innenverbände (rdp e.V.) im Sinne der angehängten Vision.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vision beschreibt die gemeinsamen Grundlagen und Ziele des rdp e.V. im Interesse aller Mitgliedsverbände. Sie ist getragen von dem Geiste einer intensiven Zusammenarbeit, um Pfadfinden in Deutschland zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in der Ringversammlung zu beschließende Vision soll sich stark an dem der Bundesversammlung vorgelegten Entwurf orientieren. Die Bundesversammlung ermächtigt die Verbandsdelegation Abweichungen zuzustimmen, die nicht den grundsätzlichen Charakter der Vision betreffen, sofern dies zur Kompromissfindung mit den anderen Mitgliedsverbänden des rdps beiträgt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit im rdp auf Bundesebene hat sich in den letzten 10 Jahren massiv intensiviert. Strukturen des rdp wurden sukzessive an die jeweils aktuelle Situation angepasst, mangels Vision jedoch nicht an einem Zukunftsbild ausgerichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Einige Meilensteine</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2007: Scouting 100 - gemeinsames Halstuch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2015ff: Gemeinsame Kontingente zu internationalen Großveranstaltungen (Jamboree, ...), Einführung rdp-Hemd</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2017: Öffnung für weitere Verbände, Aufnahme BMPPD (AG Struktur Phase 1)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2021: Fusion von RdP, RDP und rdp e.V., neue Struktur der Organe und Gremien der Bundesebene (AG Struktur Phase 2)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2022: Ringschmiede als partizipative Großveranstaltung zur Zukunft des rdp</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem sind Herausforderungen der Verbände in den kommenden 15 Jahren (z.B. demografischer Wandel, offene Fragen der staatlichen und kirchlichen Finanzierung, etc.) in den derzeitigen Strukturen des rdp nicht berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bedarf für ein <strong>vereinbartes Zukunftsbild</strong> wurde erkannt und deshalb hat die Ringversammlung eine Arbeitsgruppe eingesetzt und beauftragt eine Beschlussvorlage für eine Vision zu erarbeiten. Basierend auf den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt „Ringschmiede 2022“ und eines Workshops mit den Bundesleitungen der Verbände wurden verschiedene Visionsbausteine entwickelt. Die Verbände haben sich in ihren Gremien der Bundesebenen mit diesen Bausteinen beschäftigt und Rückmeldungen gegeben. Basierend auf diesen Rückmeldungen wurde ein erster Entwurf des Visionstextes verfasst. Dieser Entwurf wurde in mehreren Iterationen, bei denen die AG durch eine Resonanzgruppe aus Vertreter*innen der Verbandsleitungen unterstützt wurde, zum finalen, hier vorgestellten Entwurf weiterentwickelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eine Vision beschreibt einen wünschenswerten Zustand</strong>. Die Mitgliedsverbände können durch den Visionsprozess ausdrücken, wie sie sich die Zukunft des rdp vorstellen. Für die Gremien des rdp beantwortet die Vision handlungsleitende Fragen: Wofür machen wir das hier alles eigentlich? In welche Richtung können wir weiterarbeiten?<br>
Generell brauchen Organisationen eine Vision, weil sie eine klare, inspirierende Orientierung bietet, die alle Mitglieder auf gemeinsame Ziele ausrichtet und langfristiges Handeln unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den rdp steht die Klarheit über eine Richtung im Vordergrund. Sie gewährleistet, dass die Verbände und die rdp-Gremien auf ein Ziel hinarbeiten und wir unsere Zusammengehörigkeit stärken.<br>
Zudem ist in den letzten Jahren deutlich geworden, dass sich der rdp oft (nur) an den Anforderungen der Gegenwart orientiert hat - das Zukunftsbild fehlte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wie soll es prozessual weitergehen?</strong><br>
Im Mai/Juni 2025 beraten die Bundesversammlungen und mandatieren ihre Verbandsdelegationen zur Zustimmung bei der Ringversammlung.<br>
Im Oktober 2025 findet die Ringversammlung als höchstes beschlussfassendes Gremium des rdp statt und stimmt über den Visionstext ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und was passiert dann mit der Vision?</strong><br>
Die Vision gibt einen Handlungsrahmen und ein übergeordnetes Ziel für die operativen Entscheidungen der Gremien des rdp. Aber sie stellt keinen Automatismus dar, das heißt, dass alle aus ihr abgeleiteten Maßnahmen (z.B. Veränderungen an der Satzung, Einsetzung von Arbeitsgruppen oder Durchführung von Veranstaltungen) durch die zuständigen Gremien beschlossen werden müssen. Dies stellt auch bei allen Schritten der Umsetzung der Vision die Mitbestimmung der Verbände und ihrer Gremien sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Update vom 20.06.2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgendes Material haben wir zusätzlich für euch bereitgestellt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Präsentation, die mit dem Tool „Prezi“ erstellt ist. Ihr könnt sie online starten: <a href="https://prezi.com/view/af4wTJwyBR759eE0DDPj/">https://prezi.com/view/af4wTJwyBR759eE0DDPj/</a> Hierin findet ihr Begründungen, Hintergründe und den gesamten Text der Vison 2034 — eingebunden ist auch ein kleiner Teaserfilm von 1 Minute. Die Präsentation ist sowohl für die Vorbereitung der Versammlung als auch für die Verwendung im Rahmen des Tagesordnungspunktes auf der BV geeignet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einem etwa 15-minütigen Film führen vier von fünf Mitgliedern der AG Vision noch einmal durch die Präsentation. Der ist eher zur Vorbereitung geeignet und weniger zur Vorführung auf einer BV. Hier der öffentliche Link: <a href="https://bdpbund-my.sharepoint.com/:f:/g/personal/sebastian_koengeter_pfadfinden_de/EopGuwhW7LpLsZnX4YIF71ABor-kj8RTRlvOMe777rQhGQ?e=SdNHgq">https://bdpbund-my.sharepoint.com/:f:/g/personal/sebastian_koengeter_pfadfinden_de/EopGuwhW7LpLsZnX4YIF71ABor-kj8RTRlvOMe777rQhGQ?e=SdNHgq</a> – dort findet sich auch nochmal der kurze Teaser, den könnt ihr ebenso weiterverwenden.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/std21121155/rdp-vision-37083/embeddedpdf?file=%2Fstd21121155%2Frdp-vision-37083%2Fviewpdf%3FsectionId%3D13"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 10:19:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Alkoholfreies Bundeslager</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/alkoholfreies-bundeslager-25187</link>
                        <author>Landesversammlung Sachsen (dort beschlossen am: 22.03.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/alkoholfreies-bundeslager-25187</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge beschließen, dass das VCP-Bundeslager eine alkoholfreie Veranstaltung ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben als Mitarbeitende, Gruppenleitung, Stammesleitung und Veranstaltungsleitung eine Vorbildwirkung auf die uns anvertrauten Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Konsum von alkoholischen Getränken enthemmt und begünstigt grenzverletzendes Verhalten, Übergriffigkeit und Gewalt. Das betrifft das Verhalten nicht nur gegenüber Teilnehmenden, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden, sondern gegenüber allen Personen, die sich auf einer Veranstaltung befinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren kann unter Umständen die Aufsichtspflicht nicht vollumfänglich ausgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das häufige Argument: „Den Kontakt mit Alkohol in einem geschützten Rahmen auszuprobieren.“, ist aus Jugendverbands- und Präventionssicht nicht tragbar. Vermittelt wird, dass Alkoholkonsum im Rahmen des VCP in Ordnung ist. Zugleich schaffen wir einen Raum, der nachweislich enthemmend gegenüber grenzverletzendem Verhalten, Übergriffen und Gewalt wirkt. Um den Umgang mit Alkohol zu lernen, sollte Bildungsarbeit zum Umgang mit Alkohol und dessen schädliche Wirkung stattfinden, die nicht wie bei den Pfadfinder*innen „Learning by doing“ heißt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>---</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/alkohol/soziale-folgen/gewalt.html">https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/alkohol/soziale-folgen/gewalt.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html</a></p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 04 May 2025 10:59:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Regelung zum Alkoholausschank auf dem Bundeslager 2026</title>
                        <link>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/regelung-zum-alkoholausschank-auf-dem-bundeslager-2026-12177</link>
                        <author>Landesversammlung Schleswig-Holstein (dort beschlossen am: 08.03.2025)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.bv.vcp.de/std21121155/regelung-zum-alkoholausschank-auf-dem-bundeslager-2026-12177</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Bundesversammlung möge für das Bundeslager 2026 eine Regelung zum Alkoholkonsum während des Lagers beschließen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(1) Der Ausschank und der Konsum sind nur in den Oasen und auf einem physisch abgegrenzten Außengelände erlaubt. Die Menge an Oasen in denen kein Alkohol ausgeschenkt wird muss mindestens gleichgroß der Menge an alkoholausschenkenden Oasen sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(2) Es ist nur der Ausschank und Konsum von alkoholischen Getränken, die nach dem Jugendschutzgesetz in der Öffentlichkeit ab 16 Jahren konsumiert werden dürfen, zugelassen (z.B. Bier, Wein, Sekt). Nur die Oasen dürfen alkoholische Getränke ausschenken. Es ist explizit verboten selbst alkoholische Substanzen mitzubringen oder selbst mitgebrachte alkoholische Substanzen zu konsumieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(3) Der Ausschank beginnt frühestens um 22:00 Uhr, jedoch nicht vor Ende des allgemeinen Programms. Der Ausschank endet spätestens um 2:00 Uhr. Zusätzlich gibt es mindestens drei Abende, an denen kein Alkohol ausgeschenkt werden darf.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(4) Der Zugang zu den Oasen ist grundsätzlich allen Teilnehmenden gestattet und es ist uns ein Anliegen, dass die Oasen nicht nur Kneipen, sondern auch zentrale Treffpunkte sein sollen. Sobald der Alkoholausschank beginnt, ist dafür Sorge zu tragen, dass Menschen unter 16 Jahren keinen Zugang mehr zu der Oase haben. Es soll auf die alkoholfreien Oasen verwiesen werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(5) Menschen zwischen 16 und 18 Jahre dürfen pro Abend und Person eine Maximalmenge von 27g reinem Alkohol konsumieren. Dies entspricht ca. 2 Bier (0,33l) oder 1 Wein (0,25 l).<br>
Menschen ab 18 Jahren dürfen pro Abend und Person eine Maximalmenge von 55g reinem Alkohol konsumiert werden. Dies entspricht ca. 4 Bier (0,33l) oder 2 Wein (0,25 l).</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(6) Die Oase ist dazu angehalten, sichtlich angetrunkenen Personen den weiteren Ausschank zu verwehren. Es gibt eine attraktive Auswahl alkoholfreier Getränke, die günstiger sind als alle alkoholischen Getränke.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(7) Schutzkonzept: Es wird bis zum Bundeslager ein umfangreiches Schutzkonzept erstellt, welches auch den Umgang mit und Konsum von Alkohol behandelt. Im Schutzkonzept sind mindestens folgende Dinge geregelt: nüchterne Ansprechpartner für Gruppenkinder, nüchterne Personen mit Führerschein, Aushängen von Kontakten und Anlaufstellen vor Ort.</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundeslager ist ein Großlager, bei dem rund 5000 Pfadfinder*innen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammenkommen.<br>
Der VCP e.V. ist ein Kinder- und Jugendverband, es liegt in unserer Verantwortung Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern und sichere Räume zu schaffen. Der Konsum von berauschenden Substanzen widerspricht diesem Grundsatz.<br>
Gleichwohl sind wir uns dessen bewusst, dass es im Bundesverband viele Gruppen gibt, bei denen Alkoholkonsum, wie in der breiten Gesellschaft, teil des Miteinanders ist.<br>
Wir möchten kein generelles Alkoholverbot auf dem Bundeslager beantragen, da wir hier ein sehr großes Potential sehen, dass dieses heimlich umgangen wird. Hier würden wir dann die Kontrolle was und wie viel getrunken wird vollständig verlieren. Da hochprozentiger Alkohol einfacher zu schmuggeln ist, sehen wir eine große Gefahr, dass dieser auch auf dem Lager konsumiert werden würde. Gleichzeitig ist die Hemmschwelle sich Hilfe zu holen, wenn es Menschen schlecht geht oder sich Menschen unwohl fühlen sehr hoch, da man sofort zur “Petze” wird oder evtl. selbst im betrunkenen Zustand Hilfe holen muss. Mit dem Alkoholkonzept wollen wir einen Rahmen schaffen, in dem es für alle Beteiligten möglich ist, einfach zu intervenieren, wenn es Menschen schlecht geht. Daher halten wir einen kontrollierten Ausschank für sinnvoll. Mit der klar limitierten Menge an Alkohol pro Person und Abend beugen wir dem Risiko von Alkoholexzessen vor.<br>
Wir sind uns bewusst, dass wir Teilnehmende und Leitungen auf dem Lagerplatz haben werden, die einer Risikogruppe angehören für riskanten Alkoholkonsum.<br>
Wir rufen alle Menschen im Bundesverband dazu auf ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden und sich zu bemühen riskanten Alkoholkonsum zu reduzieren und dadurch gesundheitliche Schäden zu vermindern. Schon geringe Mengen an Alkohol führen zu destruktiven Entwicklungs- und Umbauprozessen im Gehirn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen mit diesem Antrag den Konsum von Alkohol für alle so sicher wie möglich gestalten. Dazu gehört ein transparent gemachtes Schutzkonzept mit den oben genannten Inhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die erlaubte Menge orientiert sich am Nordlager 2016 und 2024, wo ein ähnliches Konzept zum Thema Alkohol bereits gut funktioniert hat.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 15:47:51 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>